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Junioren-Regatta in Köln

Diese Regatta stand für uns Leichtgewichte unter dem Stern des Abschwitzens und des Kampfes gegen die Waage, denn in Köln war zum ersten Mal die gesamte Leichtgewichtskonkurrenz anwesend! Am Samstag musste der leichte Zweier ohne in ein schweres Rennen umgemeldet werden, da nach unserem Laufpensum bei jedem noch ca. 1 kg zu viel auf den Rippen ruhte. In dem dadurch verpassten Rennen hätten wir Deutschlands schnellsten Zweier ohne als Gegner gehabt. In unserem schweren Rennen belegten wir knapp den 3. Platz. Im Vergleich mit dem leichten Rennen wären wir mit unserer Zeit Vierter hinter Tegel-Berlin geworden!

Am Abend wurde über den leichten Vierer ohne, der für Sonntag gemeldet war, diskutiert. Aus Gesundheitsgründen (einer unserer Oldenburger Mannschaftskameraden war nicht ganz fit), wurde auf das Rennen verzichtet; außerdem hätten mindestens drei von uns zum Abschwitzen nochmals laufen müssen.

Also konzentrierten wir uns ganz auf unseren Achter! Andrea, unsere Steuerfrau, war am Samstag noch in Otterndorf gestartet, dank Karin war sie aber am Sonntag rechtzeitig zur Stelle! Mit Rücksicht auf Philip Rodes gesundheitliche Probleme wurden innerhalb des Achters noch Plätze getauscht. Außerdem wurde Knut Lange noch wegen eines Disputs mit René Druve (Hansa Hamburg) ausgetauscht. Im Rennen herrschte massiver Gegenwind, das totale Gegenteil vom Vortag. Wir zeigten uns im Rennverlauf nicht als Einheit, daher verlief unser Rennen nicht so gut. Da Schwer und Leicht zusammen gemeldet waren, dominierte unter diesen Wetterbedingungen der schwere Achter und zog den leichten Achtern deutlich davon. Unser Ziel, uns vor dem leichten Achter aus Essen zu platzieren, ist uns aber trotz aller Widrigkeiten gelungen.

Simon startete in Köln wieder für "RV Ems-Jade-Weser" und zwar am Samstag im Vierer mit. Es reichte leider nur zu einem 4. Platz und im schweren Zweier ohne kamen sie als Dritte ins Ziel! Am Sonntagmorgen reichte es im Vierer ohne leider nur zu einem vorletzten Platz und nachmittags kamen Simon und Matze im Zweier ohne leider auch nicht über einen letzten Platz hinaus.

Doch wie lautet der olympische Gedanke: "Dabei sein ist alles!". Es war trotzdem eine tolle Regatta, denn auch dort hatten wir unsere Schlachtenbummler: Simons Eltern, Karin, Britta, Felix, Assi und Manni.

Im Nachhinein: Es wurde diesmal nicht gezeltet. Wir erfreuten uns einer schönen Unterbringung in einer sehr gut ausgestatteten Jugendherberge in Essen-Werden!

Unsere Aktiven:
Nicolas Bornitz, Lars Thoben, Steuerfrau Andrea Gerken und Simon Langer

Lars, Nico und Simon

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