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Bratkartoffelfahrt am 19. September 2002

Arglos darf man das Rudergelände des BRC "Hansa" niemals betreten - das habe ich in meiner bislang nur 4-jährigen Zugehörigkeit zum Verein schnell begriffen.

Zuletzt, als ich mich am 19. September 2002 an meinem Spind einfand, um mich für die Bratkartoffelfahrt nach Hasenbüren umzuziehen. Jürgen Keunecke (Gott - und John Thoms - sei Dank, nicht mehr mein unmittelbarer Spindnachbar), fing mich ab, um mir mitzuteilen, dass ich einen entsprechenden Bericht über die diesjährige Bratkartoffelfahrt zu schreiben hätte. Natürlich würde ich nicht das Niveau eines solch verdienstvollen "Schreibers" wie Günther Bussenius erreichen, aber ich könnte es ja versuchen.

So eingestimmt, sagte ich um des lieben Friedens willen zu (als hätte ich eine andere Wahl gehabt).

Wie dem auch sei - Gisela Temme, John Thoms und Hermy Möller hatten also zur Bratkartoffelfahrt (der wievielten eigentlich?) nach Hasenbüren gerufen. Diesem Ruf folgten 10 Ruderrinnen und 22 Ruderer, die sich auf insgesamt 5 Boote verteilten (die beiden Achter "Max Gregor" und "Timmy Kröger", die beiden Vierer "Weser" und "Klaus" sowie der Dreier "All to Hoop").

Gisela Temme hatte nicht nur zur Bratkartoffelfahrt eingeladen, sondern sich auch angemeldet, kam aber nicht pünktlich. Max Gregor - ein anerkannter Verfechter der Frauenquote im Rudersport und auch sonst gesellig - wollte nicht ohne Gisela ablegen. Schließlich konnten wir Max davon überzeugen, dass es auch ohne Gisela gehen müsse.

Mit ca. 35 Minuten Verspätung konnten nun alle Boote gegen 18.15 Uhr bei schönem Herbstwetter und ablaufendem Wasser ablegen. Den Hafen Hasenbüren erreichten alle Ruderrinnen/Ruderer/Boote unversehrt gegen 19.15 Uhr.

Bratkartoffeln und Spiegelei bzw. Bauernfrühstück waren vorbereitet und fanden 42 hungrige - die Ruderinnen mögen es verzeihen - Mäuler. Bier floss reichlich hinterher (und zwischendurch). Geriet etwas auf dem Weg in die Mägen in Unordnung, wurden "Kurze" geordert. Kurzum - es war wohl wie immer, nämlich schön.

Gemeinsames Ablegen erfolgte um 21.45 Uhr. Den heimatlichen Hafen erreichten wir gegen 23.15 Uhr (dann schon bei auflaufendem Wasser).

Unter viel zu kalten Duschen (John Thoms spart im wahrsten Sinne des Wortes auf unser aller Rücken) fand ein gelungener Ruderabend ein abruptes Ende.

Dank allen, die diesen Ausflug organisiert haben. Dank auch an die Pächter des Seglerheimes für die perfekte "Versorgung". Ein gelungenes Photo des Ausfluges kann nicht geliefert werden, weil Jürgen photographiert hat.

Wolfgang Spranz

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