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"Hansa" (1879/83) e.V.

Trainingslager Hankensbüttel (02.04.-12.04.)

Mit guter Stimmung kamen wir bei angenehmen 21 Grad in Hankensbüttel an.

Wir hofften ja, dass sich das Wetter etwas länger so halten würde, aber schon zwei Tage später wehte uns ein kalter Wind um die Ohren!

In der ersten Woche konnten dieses tolle Kalt-Heiß-Spiel (wegen des Windes) hauptsächlich die A-JuniorInnen über sich ergehen lassen. Das waren: der "tolle" Nico, das dicke Simonchen, der nervige und zu Anfang noch kranke Lars, die viel zu stille Sonja (Blondie) und die gaaaaanz quirlige Anja (Helga) und nicht zu vergessen die Kinder (Andrea, Katharina und Jasper), die ihr erstes Trainingslager durchstehen durften.

Als die Kiddis mit Trainer Dirk uns am 06.04. wieder verließen, waren wir für ein paar Stunden eine ruhige Truppe - bis Hanja kam! Das Chaos-Squadron umfasste noch Kira, Änni und Trainer Andreas. Simonchens Zweierpartner aus Oldenburg (Matze) traf ebenfalls am Samstag ein, worüber sich Simon sehr freute, da seine glorreiche Zeit im Einer dann vorüber war. Sonntag traf auch noch Martin von '82 ein, der mit Oscar ab Montag Doppelzweier fahren konnte, da der sich noch im Urlaub gebräunt hatte.

Dienstag war das Ein-und-Aus schließlich vorbei, als die zwei leichten Oldenburger Simon und Phillipp (alias Luke Skywalker) sich einquartierten. Das Trainergespann bestand in der ersten Woche aus Wolle, Guido und Dirk; in der zweiten Woche waren es Wolle, Andreas und Jörg (Oldenburger Trainer). Somit war Wolfgang der einzig Hartgesottene, der es mit uns zehn Tage ausgehalten hat.

Training war hart mit drei Einheiten und einer Hanja. Zitat von Wolfgang zu Hanja: "Es war so ruhig, friedlich und harmonisch, sogar idyllisch, bis du, Hanja Wan.. Warnike, Wanke.. kamst und alles durcheinander brachtest, dass sogar der immer gut gelaunte Herbergsvater gestört durch die Flure läuft...!" Schon morgens wurden wir liebevoll aus dem Schlaf geholt, wobei unnütze Mittel wie Tröten, Wasserpistolen und das allseits beliebte Durchkitzeln benutzt wurden. Das leckere Essen entschädigte jedoch meistens die Taten der Trainer. Apropos Essen, da gab es nicht so viel für die Leichtgewichte, nachdem Wolfgang eine Waage gekauft hatte. Für alle anderen hieß es "Schlemmen bis zum Abwinken". Besonders, als Manni und Assi uns vollbepackt mit Süßigkeiten einen Besuch abstatteten, kam Freude auf. Als wir dann gemeinsam bei einer heißen Tasse Tee und Keksen in Wolles WoMo (Wohnmobil), auch Wollomat genannt, saßen, wurde es richtig gemütlich bei der Kälte draußen.

Der Vorrat an Süßigkeiten war jedoch nicht lange von Bestand auf Grund von gewissen gefräßigen Tieren... ääh B-JuniorINNEN. Das machte uns aber nichts aus, da gleich in der Nähe der Herberge mehrere Supermärkte angehäuft waren. Unter der Rubrik "Nicht gesucht, aber doch gefunden!" kamen auch zwei Schwergewichte namens Terrordrohne Hanja und Herrn Matze. Am Verein war es auch nicht leichter. Dort nämlich machte uns der Hausdrache Dothi ordentlich Feuer unterm Hintern mit Drohungen wie: "Schuhe aus, sonst wird gefegt!" Zweimal haben wir dort auch abends gegrillt.

Am 04.04. kamen dann auch Wolfgangs Frau Karin und ihre Tochter Vera an. Karin hat uns dann immer Tee gekocht, als wir durchgefroren vom Wasser kamen. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich. Wir haben uns auch alle über den Besuch von Steffan (Steffi) gefreut, der zusammen mit Simons Eltern am Wochenende vorbeigeschaut hat (Steffan konnte aufgrund seiner Handverletzung an keinem Trainingslager teilnehmen).

Auf ganz besonders verrückte Ideen kamen die Trainer abends bei einem (?) Glas Wein. So kam es, dass Guido behauptete, seine beiden Mädels (Sonja und Anja) wären schneller auf 200 m als Wolfgang "seine" Jungs (Nico und Simon). Wolfgang behauptete natürlich prompt das Gegenteil. Wir vier waren uns nicht mehr so ganz sicher, ob unsere Trainer noch zurechnungsfähig waren und sind. In der Gesamtwertung der fünf Rennen lag Nico vorne, gefolgt von Anja, knapp dahinter lag Simonchen und danach kam Sonja. Trotz des klaren Ergebnisses erklärten Guido und die Mädchen das Rennen für unentschieden, da angeblich die Wettbedingungen nicht klar ausgehandelt waren bzw. nicht eingehalten wurden.

Obwohl die Fahrräder mit im Trainingslager waren, durften wir im Auto meist mitfahren und blieben verschont, die fünf Kilometer bei dem eisigen Wind mit dem Rad zu fahren. Sooooo gutmütig, wie man die Trainer jetzt halten könnte, waren sie dann letztlich doch nicht, da wir die letzten Meter dann joggen durften. Es hat wahrscheinlich weniger dem Warmmachen genutzt, sondern uns nur aus dem bewegungsfreien Trott nach dem Essen geholt.

Für den Fall, dass wir am Training letztlich ganz verzweifeln würden, hatten die Trainer vorgesorgt. Ursprünglich für die B-Juniorinnen vorgesehen, schrieben Andreas und Guido bereits vor dem Trainingslager die 10 Gebote rudertauglich um (siehe Berichtende).

Für uns alle war es ein hartes Trainingslager, was viel an Disziplin, Verständnis und Konzentration abverlangt hat, jeder konnte für sich seine Erfahrungen sammeln, besonders die, die zum ersten Mal ein Trainingslager mitgemacht haben. Wir waren eine gut gemischte Truppe, mit der es in jedem Trainingslager, egal wie hart, mit Spaß zugehen würde.

Anja Nordmann & Nicolas Bornitz

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