|
|
Bremer Ruder-Club "Hansa" (1879/83) e.V. |
Wie in jedem Jahr, so gehörte auch 2001 das zweite November-Wochenende dem Stiftungsfest im Park-Hotel. Sabine Kallmeyer und Stefanie Dodenhof hatten alles bestens organisiert, obwohl sie selbst nachwuchsbedingt nicht am Fest teilnehmen konnten.
Rund 90 festlich gekleidete Hanseatinnen und Hanseaten kamen in den Kuppelsaal. Nach dem Sektempfang leitete Ute Kolb den Abend ein, indem sie das vergangene Jahr im Verein Revue passieren ließ: Die verschiedenen sportlichen Höhepunkte, der Junior-B-Achter, der Fitnessraum waren Eckpunkte ihrer Rede.
Und dann gab es da noch eine Ehrung, die hochverdient war. Sigrid Martin bekam für ihre 20-jährige Mitarbeit beim Clubschlüssel die gekreuzten Riemen. Sigrid ist damit aus der bestehenden Redaktion die "Frau der ersten Stunde", das letzte Gründungsmitglied, und ohne sie würde dem Blatt ein entscheidender Teil fehlen. Dir von allen dafür noch einmal herzlichen Dank, liebe Sigrid!
Nach den ersten Tanzrunden, die von der seit Jahren bei uns spielenden Band "Avenue" musikalisch untermalt wurden, hatte der Show-Teil seinen Platz. Der Kinderzirkus des Turnverein der Bahnhofsvorstadt bot uns Akrobatik und Jonglage der ersten Güteklasse. Welcher Ruderer, welche Ruderin kann schon auf einem großen Ball balancieren oder sogar zu zweit darauf stehen? Und wer von uns ist schon so geschickt im Umgang mit Diabolo, Jonglier-Geräten oder ähnlichem? Die Kronleuchter im Kuppelsaal hielten Jonglage und Ein-Rad-Fahren wider Erwarten stand. Nein, wir körperlich steifen Ruderer konnten nur vor Neid erblassen, mit wie viel Geschicklichkeit uns die Übungen von den Kindern dargeboten wurden.
Körperlich gar nicht steif erwies sich dann die Hansa beim weiteren Tanz.
Bis zum "Udo-Jürgens-Potpourri", wie es in der Einladung versprochen war, hielten alle feste durch und schwangen unermüdlich das Tanzbein, die Stimmung war bestens. Einige Mitglieder kommen überhaupt nur ins Park-Hotel und werden im Bootshaus so gar nicht gesehen. Noch ein Grund mehr, dieses Fest auf alle Fälle am Leben zu halten.
Die Tombola war dank großzügiger Spenden attraktiv bestückt. Der Hauptpreis, ein Videorecorder, ging an das Ehepaar Garde. Noch einmal herzlichen Glückwunsch dazu! Aber auch die übrigen Gewinne sorgten für Freude oder Belustigung. Opa Otto soll sogar einen Schlitten für die Enkelkinder ergattert haben!
Alles in allem wieder ein gelungenes Fest, das im Kuppelsaal mit seiner schönen Atmosphäre gut aufgehoben ist. Wir freuen uns aufs nächste Jahr und können nur allen Mitgliedern raten, sich diesen Ball nicht entgehen zu lassen!
Barbara Schneider