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"Hansa" (1879/83) e.V.

Regatta Bad Segeberg

Eine Regatta, die unter keinem guten Stern stand, war die diesjährige Regatta in Bad Segeberg vom 16.-17.06. Wir nannten diese Regatta unsere "Invaliden-Regatta" und unser Lager war wie eine "Krankenstation". Jeder war irgendwie krank. Schon auf der Hinfahrt mussten wir leise sein, weil Julia Kopfschmerzen hatte.

Unter den Mitgefahrenen befanden sich wieder einmal Anja, Julia, Sven und meine Wenigkeit. Außerdem dabei waren Hanja und Katharina B.

Die Krankheiten wurden noch dadurch verstärkt, dass es fast die ganze Zeit regnete und stürmte. So mussten wir auch unsere Zelte im strömenden Regen aufbauen. An den Ergebnissen merkte man deutlich, dass unsere Mannschaft nicht topfit war. Am ersten Tag waren Sven und Julia die Einzigen, die ihr Rennen gewonnen haben. Ansonsten haben Julia und Anja im 2x-, sowie Hanja und ich jeweils im 1x einen zweiten Platz gemacht.

Ich bin an diesem Tag mein erstes LG II-Rennen gefahren und hatte trotz des zweiten Platzes viel Spaß am Rennen. Gegen Abend ging es dann natürlich auch noch zur Apotheke, weil unsere Obmänner Nachschub brauchten.Am Abend spitzte sich alles noch etwas zu. Durch einen "kleinen Unfall" verpasste ich mir beim Einsteigen in den Bus eine leichte Gehirnerschütterung und ein paar gestauchte Nackenwirbel. Nur da unter den Mitgefahrenen kein Arzt war, wusste keiner davon und ich fuhr am nächsten Morgen mit diesen "extremen Schäden" mein Rennen, welches ich dann verständlicherweise nicht gewinnen konnte.

Außerdem startete ich eine LG höher, als ich bin (und das auch noch in einem Rennen um die Landesmeisterschaften!).

Am Sonntag wurde das Wetter etwas freundlicher und es regnete nicht mehr so viel.

Für Anja lief es jedoch nicht besser. Sie durfte am Sonntag keine Rennen mehr fahren, weil sie starke Schmerzen in der Hand hatte. Dadurch fiel ihr 1x-Rennen sowie das 2x-Rennen mit Julia ins Wasser.

Sven, Julia und Hanja machten in ihren 1x-Rennen gute 2. Plätze.

Den einzigen Sieg am Sonntag bescherte uns Katharina. Sie wurde nicht hochgemeldet, sondern fuhr LG III. Da es hierfür kein Rennen gab, fuhr sie bei der LG II mit und bekam so oder so einen Sieg zugesprochen. Doch auch für die LG II-Fahrer stellte sie eine ernste Bedrohung da und hielt gut mit dem Feld mit.

Diesmal bauten wir unsere Zelt im Trockenen ab und traten dann die Rückfahrt an. Auch hier musste wieder Rücksicht genommen werden, denn diesmal war ich derjenige, der die starken Kopfschmerzen hatte, was mich, wie sich dann herausstellen sollte, für eine Woche vom Training "befreite".

Stefan Weger

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