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Bremer Ruder-Club "Hansa" (1879/83) e.V. |
Am Freitagmittag starteten wir (d.h. der Junior-B-Achter und Trainer) mit Wolfgangs Wohnmobil und einem geliehenen Kleinbus Richtung Regattastrecke Fühlinger See in Köln. Nach ca. 4 Stunden Fahrt - wir waren so schnell, da wir unser Boot auf dem Posthänger verladen hatten - kamen wir in Köln an, wo wir dann gleich die unschöne Nachricht erhielten, dass unser Bugball von einem anderen Bootshänger abgefahren worden war. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass dieser Schaden reparabel war.
Nachdem unsere Häuser aufgebaut waren, gingen wir noch mal für eine kurze Einheit auf´s Wasser. Unseren großen Hunger bekämpften wir danach beim gemeinsamen Grillen, wobei sich herausstellte, dass Nico neben Pucki am meisten Nahrung zu sich nehmen kann.
Um 22.00 Uhr stand dann die Nachtruhe an, welche aber leider beide Nächte durch ein paar "nette" Rollerfahrer gestört wurde.
Am Samstagmorgen war um 8.00 Uhr Training angesetzt, da wir ja unser neues gelbes Boot (Hooka Hey vom VRV) an die Streckenbedingungen anpassen mussten. Hinzuzufügen sei noch, dass die Zuschauer sich nasse Füße holten, wenn sie die Rennen hautnah miterleben wollten, da die Uferwege überschwemmt waren.
Da es an diesem Wochenende sehr heiß war und unsere Rennen an beiden Tagen erst abends waren, mussten wir uns den ganzen Tag im Schatten aufhalten und viel trinken. Dies war auf die Dauer extrem langweilig, aber was sein muss, muss sein!! Es waren an beiden Tagen 5 Achter gemeldet, Gaienhofen/Baden-Württemberg, Aschaffenburg, Crefeld, Post und wir. Für uns stellte sich nun die Aufgabe, an beiden Tagen den Abstand zu Post auf 3 Sekunden zu reduzieren, da uns ansonsten unser guter, alter Holzachter zurückerwartete, was wir nicht unbedingt als negativ empfanden, wie sich zwei Wochen später in Hamburg zeigte. Leider konnten wir diese von Steffen Pohl gestellte Aufgabe nicht ganz erfüllen, da wir an beiden Tagen den 4. Platz belegten.(Samstag gewann Post, Sonntag Gaienhofen, die Plätze dahinter teilten sich Aschaffenburg vor uns und Crefeld). Und darum stiegen wir, in Bremen zurück, wieder in unser zweites Zuhause, die Doyma, um und waren somit wieder der schnellste Holzachter Deutschlands!( Ist das etwa nichts, Herr Pohl??)
Lars Thoben und Britta Möhlheinrich