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Bremer Ruder-Club "Hansa" (1879/83) e.V. |
Venedig ist leider schon Vergangenheit, aber es fehlte ja noch die Abschlussbesprechung, zu der die beiden Vas Max und Otto am 21.9.2000. eingeladen hatten.
Manöverkritik - immer der erste Punkt. Nun, wer meinen Bericht kennt, wird sich erinnern, dass Venedig mit Umland nicht nur eine traumhafte Gegend ist, sondern die gesamte Fahrt einfach Spitze war. Auch der Punkt 2, das liebe Geld, war kein Thema, denn, man höre und staune, allen Teilnehmern wurde eine Rückzahlung angeboten, auf die jedoch alle, mit Blick auf die neue Fahrt, verzichteten.
"Wann aber und wohin fahren wir im nächsten Jahr?" So fragte Max. Schriftliche Anträge waren, wie sollte es anders sein, nicht eingegangen, Vorschläge kamen auch nicht auf den Tisch, sieht man einmal von der üblichen Weserfahrt ab, bei der auch wieder das Zelten vorgesehen war. Max meldete sich zu Wort, präsentierte eine Fahrt, die er schon einmal vorgeschlagen hatte, die aber dann zu Gunsten Irlands unter den Tisch gefallen war.
England stand also an. Kostenvoranschlag war auch vorhanden - erster Terminplan lag vor - selbst die Vas mit Jürgen und Jürgen waren schnell gefunden und bei der obligatorischen Abstimmung entfielen zwei Stimmen für die Weser. Die Mehrheit aber stimmte für England, genauer gesagt, für die "Norfolk Broads".
In nur 5 Briefen unserer neuen Vas wurden wir mit dem Wichtigsten bekannt gemacht. Wir erhielten eine sehr umfangreiche, ausführliche Fahrtenmappe und trafen uns, gut eingestimmt, am 23.5. um 9.30 Uhr in unserem Club.
Alle 13 Teilnehmer waren ausnahmslos pünktlich. Gepäck einschl. der Getränke schnell in die Barke verstaut, verließen 2 VW-Busse mit Anhang bei strahlendem Sonnenschein den Vereinsparkplatz.
Wir kamen ohne Stau gut voran, nahmen bei einem kurzen Zwischenstopp unseren letzten Teilnehmer Carlos Möller auf, schafften problemlos den Elbtunnel und standen um 12.30 Uhr am England-Terminal. Natürlich viel zu früh, aber wer weiß....
Die Überprüfung der Papiere erschien uns sehr merkwürdig. Die Barke war zu lang, der VW-Bus zu hoch, und nachdem diese Punkte geklärt waren, wurde die Frage gestellt, ob die Barke ein kommerzielles Gut sei? "Ich muss dies alles mal prüfen!" Mit dieser Aussage gingen wir zum Essen und nachdem wir um 14 Uhr zurückkamen, konnten wir ohne Beanstandungen die Tore passieren, obwohl es dann noch bis 16 Uhr dauern sollte, bevor wir mit der Barke als letztes Fahrzeug in den Laderaum einfahren konnten, nachdem sich unsere Kameraden schon lange an Deck sonnen konnten.
Die "Admiral of Scandinavia" machte einen sauberen Eindruck. 4-Betten-Außenkabinen mit Dusche und WC. Abendessen mit großem Büfett war gebucht und bezahlt und so konnten wir mit dem am Achterdeck ausgeschenkten Dosenbier, in der Sonne sitzend, die Elbefahrt genießen. Der Urlaub hatte begonnen, das ausgiebige Büffet nahm seine Zeit in Anspruch und mit den vereinsüblichen Gesprächen bei Bier und Whisky ging die Nacht ohne Seekrankheit irgendwann zu Ende. Ein Problem aber beschäftigte uns sehr: Es gab kein Fernsehen an Bord und somit mussten wir unwissend, ob Bayern nun gewonnen hatte, die Nacht verbringen.
Die Sonne schien schon in die Kabine, das Frühstück war vielseitig und köstlich und wir genossen den Anblick von Englands Küste und die Hafeneinfahrt von Harwich, wo wir um 13 Uhr landeten. Rückwärts mussten wir von Bord fahren - Achtung links fahren - und ab ging es teilweise auf einer Autobahn oder guter Landstraße in Richtung Wroxham, ein kleines Städtchen am River Bure. Hier im "The Broads Hotel" schlugen wir für die kommenden 7 Tage unser Quartier auf. Den hoteleigenen Parkplatz konnte man vom Fenster aus sehen. Das Informationscenter, dem Hotel schräg gegenüber, die Hotelbesitzerin machte darauf aufmerksam, dass wir dort auch die Lizenzen für die Boote erhalten konnten. Also Lizenzen besorgen, Gepäck schnell auf die Zimmer verteilen und wieder on the Road nach Coltishall, dem gedachten Einsetzplatz der Boote. Wir fuhren durch ein lang gestrecktes Straßendorf mit mehreren Pubs, wobei wir es auf "The Ring Sun" abgesehen hatten, das direkt am Fluss lag. Hier gab es keine Rampe, das Ufer war verhältnismäßig hoch abgeplankt, aber da unser Hänger ja abklappbar war, durfte das Risiko übersehbar sein. Alles klappte gut, über Kleinigkeiten wird hinweggesehen.
Die Barke und der Zweier durften ohne Kosten am Pub-Ufer über Nacht liegen bleiben, lange nicht überall selbstverständlich. Aus lauter Dankbarkeit tranken wir weitere Biere und machten uns danach auf den Weg zurück nach Wroxham, um uns landfein zu machen, denn wir hatten für den ersten Abend im Hotelrestaurant gebucht.
Eine schöne lange Tafel, tadellos eingedeckt, alles vom Feinsten. Aussuchen kann man unter 8 Vorspeisen, die, wie auch die Getränke, serviert werden. 4 oder 5 Fleischsorten werden je nach Bedarf vom Stück geschnitten, alle Beigaben sucht man sich selbst und bringt es selbst an den Tisch. Dessert dagegen wird dann wieder gebracht. Das Problem ist immer die Abrechnung. Meistens geht alles auf einen Beleg, in diesem Fall einzeln aufs Zimmer zur späteren Um- und Weiterberechnung. Das ganze Prozedere ist etwas zeitraubend, aber was soll's. Wir entschlossen uns noch zu einer Ortsbesichtigung und beendeten diesen Tag in der Hotelbar bei Bier und Whisky.
Das Wecken am ersten Rudertag übernahm die Sonne, die wieder vom Himmel strahlte. Wie in jedem Jahr war um 8 Uhr Frühstück angesagt. Wieder eine lange Tafel. Müsli - Cornflakes - Obst - Butter - Margarine - und Marmelade standen zur Selbstbedienung bereit, nach Kaffee und Tee wurde gefragt und natürlich, zur Freude einiger, wie viel Eier gewünscht werden und ob als scrambled oder fried eggs und ob dazu Gammon oder Sausage serviert werden soll?
Gut gestärkt bestiegen wir die Fahrzeuge um 9.30 Uhr und schnell waren wir in Coltishall am River Bure. Barke und Zweier waren in gutem Zustand. Selbst die Werra hatte, im Gegensatz zu Italien, kein Wasser gezogen. Die Fahrt konnte beginnen.
Nun kamen wir aus dem Broads Hotel, unser Rudergebiet sind die Norfolk Broads. Sicher aber fragt ihr jetzt: Was sind die Broads? Die Broads sind ein Platz, wo sich Land und Wasser treffen - ein riesiges Mosaik aus sich langsam schlängelnden Flüssen. Die Broads sind flache Seen aus dem Mittelalter, als hier noch Torf abgebaut wurde.
6 Flüsse und 41 Broads bilden eine über 200 km lange Wasserstrecke. Die Broads wurden vor über 100 Jahren als Ferienziel entdeckt, sie gelten als größtes Feuchtgebiet Großbritanniens.
Der River Bure, der erst kurz vor Coltishall befahrbar wird, ist noch schmal und schlängelt sich, aber noch in übersichtlicher Form, durch eine schöne Landschaft. Auch Hausboote sind schon zu sehen, aber die Strecke bis Wroxham erfordert für den Steuermann noch keinen besonderen Einsatz.
Ab hier kann man schon von wirklichem Bootsverkehr sprechen. Es wimmelte davon geradezu und als wir hier kurz anlegten, sind 100 Schwäne, die um uns herumschwammen, nicht übertrieben. Hier stand der Service, der inzwischen eingekauft hatte, um uns gerade zur Mittagszeit mit dem Notwendigsten zu versorgen, wobei ich die gebratenen Hähnchenschenkel und Erdbeeren nicht vergessen möchte.
Durch eine schmale Bogenbrücke - Pinsel lang - entzogen wir uns dem Boots- und Schwanchaos und befuhren den Wroxham Broads, um in Ruhe Mittag abzuhalten. Zurück auf den Fluss, fast alles mit bewaldeten Ufern, die teilweise einseitig ca. 10 m tief abgeholzt waren, um vom Boot aus bessere Sicht zu haben, vorbei an einer Anlegestelle zum Nature Trail, in Richtung Horning. Horning, eine kleine Stadt, die sich zwischen Landstraße und dem Ufer des Flusses entlang zieht. Schöne Privathäuser hatten wir schon gesehen, aber hier reihte sich eins ans andere, alle mit Wasseranschluss, teilweise mit Wassergarage. Groß und Klein, alles war vorhanden, wobei die kleinen Häuser oftmals die größten Boote hatten. Vorbei ging es am Pub "Swan Inn", einem schönen alten Gebäude aus dem Jahre 1879, auf das ich noch zurückkomme. Wir aber legten an am Ende des Ortes am "Ferry Inn Pub". Der Durst zwang uns zur Pause, die wir am Fluss sitzend genossen haben. So nach den ersten 2-3 Bieren waren einige schon der Meinung, der Service sollte uns doch abholen, denn Gesprächsstoff, natürlich vereinsintern, gab es noch genug, wobei ein neuer Achter und die Finanzierung im Vordergrund standen. Aber die Vernunft siegte, wir waren ja zum Rudern hergekommen und so ging es wieder weiter auf dem kurvenreichen River Bure bis zum Ranworth Dam, der zum Malthouse Broad führt. In dem kleinen Hafen fanden wir einen guten Platz und im Pub "The Malsters" mit Restaurant und Laden wurden die Gespräche fortgesetzt und da hier alles gut klappte, entschlossen wir uns auch, hier unser Abendessen einzunehmen.
Auch wenn wir auf den Gewässern viele Kilometer verbrachten, so war doch die Rückfahrt relativ kurz. Im Hotel wurde Musik angeboten. Warum nicht? Schnell waren wir umgezogen und mit fröhlichen Klängen konnten wir den Abend beenden.
Der zweite Rudertag begann nach dem bereits bekannten Frühstück mit der Besichtigung der Sankt Helen Kirche, die kurz vor Ranworth liegt. St. Helen gehört zu den Schätzen des Landes und wird als Kathedrale der Broads bezeichnet. Eine Turmbesichtigung ist in Bezug auf den Rundblick empfehlenswert, durch die sehr schmale Wendeltreppe für Beleibte nicht ratsam. Unübersehbar im Eingangsbereich steht ein gewaltiges Taufbecken und das Antiphonar, ein im mittelalterlichen Latein verfasstes Gottesdienstbuch aus dem 15. Jh. mit gemalten Miniaturen und vorzüglichen Beschriftungen. Auch die mittelalterliche Chorschranke ist eine Zierde. Sie zeigt die Apostel und Heilige aus der damaligen Zeit.
Pünktlich um 10 Uhr verließen wir, wie vereinbart, unseren kleinen Hafen in Ranworth zurück über den Ranworth Dam stromabwärts auf den River Bure bis zur Mündung des River Ant. Dieser ist sehr kurvenreich und windet sich zwischen Dämmen, meist mit Holzplanken belegtem Ufer durch das Marschland, das tiefer als der Wasserspiegel liegt. Unsere erste Pause nahmen wir nach der Durchfahrt der Ludham Bridge, für die schon gewisse nautische Kenntnisse erforderlich waren. Der Steuermann hatte es auch auf der kommenden Strecke nicht einfach, denn Segel- und Hausboote waren in der Überzahl. Kurven und Schilf nahmen die Sicht und verlangten manchen Stopp mit halbseitig Pinsel lang. So kamen wir nach "How Hill" einem Naturschutzgebiet mit einem traumhaften Herrenhaus, Rhododendrenpark, Golfplatz, großen Anlegestellen mit einer restaurierten weißen Windmühle, die zur Entwässerung dient. Die gesamte Anlage wurde von Englands größtem Senffabrikanten Colmann gebaut. Am Ende dieser Anlage fanden wir eine passende Anlegestelle. Hier legten wir erneut eine Pause ein. Eine Besichtigung des Geländes ersparten wir uns, vielleicht auch, weil uns die Ruderbekleidung nicht angemessen erschien. Der Service hatte keine Verpflegung für uns mitgegeben, ich denke des Einkaufs wegen, und so entspann sich eine große Debatte, die auch wieder das Regelwerk ins Gespräch brachte. Bevor diese aber den Höhepunkt erreichte, hieß es wieder ablegen, noch ein Stück River Ant in den Barton Broad, einem großen See in einen Seitenarm und der schmalen Zufahrt des Mekin Dyke zum Liegeplatz beim "Agler Inn". Hier wartete dann auch endlich der Service und berichtete, dass unser eigentlicher Halt in Natishead mit dem 500 Jahre alten Pub nicht anlaufbar und uninteressant sein soll, abgesehen von fehlender Parkmöglichkeit. Nach der Pause starteten wir also zurück auf den See, vorbei am Segelzentrum Barton Broad mit zwei schwimmenden Stützpunkten mitten auf dem See wieder in den River Ant bis zur Fahrrinne des Sutton Broad.
Den Umweg zur Wayford Bridge sparten wir uns und landeten so in Sutton Straithe im Hotel gleichen Namens und annehmbarem Liegeplatz. Das Hotel war ein Pub mit ausgebauten Zimmern, ein mit Klematis bewachsener kleiner Bau, in dessen Garten wir unsere Biere trinken konnten. Und das in aller Ruhe, denn das Essen gab es noch einmal im Hotel und nach einem Spaziergang konnten wir erneut mit dem "Trio Middle on The Road" den Abend ausklingen lassen.
Der dritte Rudertag führte uns von Sutton zurück über den Barton Broad und den River Ant in Richtung How Hill. Noch mehr Boote unterwegs. Erstaunlicherweise viele Segelboote dabei, die es verstanden, auf dem eigentlich schmalen Fluss zu kreuzen. Einen riesigen Lastensegler sah man schon von weitem, den wir mit List und Tücke noch vor How Hill abhängen konnten. Unsere Bootsflaggen erforderten ein Umsetzen, da die vom Zweier dauernd im Wasser plätscherte, aber durch das in der Bordapotheke mitgeführte Heftpflaster konnte der Schaden, wenn auch nicht ganz fachgemäß, behoben werden.
Langsam konnten wir uns durch die vielen Boote durchlavieren und erreichten wieder den River Bure. Eine Weiterfahrt über den Fleet Dyke schenkten wir uns, immerhin war es Sonntag und zu viel war auf dem Wasser. Man fragt sich nur: Wie muss es hier wohl in der Ferienzeit aussehen, ob man dann vor lauter Booten noch Wasser sehen kann? Wir hatten also auf den Walsham Broad verzichtet und steuerten wieder unseren Ausgangspunkt Ranworth an.
Du lieber Gott, was war hier denn los? Viele Boote lagen hier schon auf Reede und fuhren mit ihren Beibooten zum Pub. Der Zweier schafft es gerade noch, halbwegs in den kleinen Hafen zu kommen. Erst nach einiger Zeit konnten wir die Barke vor Kopf anlegen. Über eine Stunde musste vergehen, bis wir die Beiboote im Hafen selbst verlegen konnten, um dann die Barke umzutreideln und den Zweier daneben zu legen. Harte Arbeit und viel Wartezeit.
Obwohl wir eine Etappe ausgelassen hatten, um Zeit zu sparen, aber auch einen Teil der Zeit wieder im Hafen einbüßen mussten, entschieden wir uns, uns der Kultur zu widmen und machten uns nach einem Kurzaufenthalt im Hotel auf den Weg nach Norwich. Hierhin hätten wir auch rudern können, hätten aber dafür unseren Urlaub um 14 Tage verlängern müssen.
Norwich ist eine der ältesten Städte von England mit gut erhaltenem mittelalterlichen Stadtbild. Seit 850 als sächsische Siedlung, der die noch heute verwinkelte Altstadt zu verdanken ist. Mit dem Zuzug flämischer Weber im l4 Jh. wurde der Ort ein Zentrum des Wollhandels. Nach Anbindung an das Eisenbahnnetz im l9 Jh. deckte der Viehmarkt von Norwich zeitweise die Hälfte des Londoner Fleischbedarfs.
Einen Parkplatz fanden wir in einer Tiefgarage, die gut geplant unter einem Kaufhaus und in einem Berg gelegen war. Wir machten uns auf den Weg zu dem auf einem Hügel gelegenen normannischen Castle, dessen Baubeginn um 1130 lag. Es war ein langer Weg, bis wir endlich vor dem Haupteingang standen, um dann zu lesen, dass eine Besichtigung wegen Umbauarbeiten nicht möglich sei. Pech, aber wir hatten wenigsten von hier aus einen schönen Blick über das Gassengewirr der Altstadt. Nun stand die romantische Kathedrale an, deren Baubeginn 1096 war und 50 Jahre dauerte. 1572 niedergebrannt, unter Eduard I wiederhergestellt mit einem der schönsten und größten Kreuzgängen des Landes. Das Mittelschiff für besondere Messen und Eucharistiefeiern. In der Kathedrale gibt es 11 Altäre. Der Grundriss zeigt eine Kreuzform. Darüber befindet sich der Turm und die Turmspitze, zweithöchste von ganz England. Auch ohne in weitere Details zu gehen, kann man wohl mit Recht sagen, dass die Kathedrale ein imposantes Bauwerk ist.
Vor dem Eingangsportal standen Militärfahrzeuge und an den ordensgeschmückten Altherren konnte wir ersehen, dass es sich um den 20. Jahrestag der Normandie-Veteranen handelte.
Ein Stadtgang stand an, beschwerlich schon durch das kleine Kopfsteinpflaster, aber mit schönen alten Häusern, kleinen Pubs, Antiquitätenläden und Restaurants. Wir kamen auch an einem großen "Delaney Irish Pub" vorbei, von wo uns Jazzmusik inspirierte, von zwei alten Herren geboten, die uns bei einem großen Bier zuhören ließen. Langsam aber meldete sich der Magen und nach langem Suchen fanden wir das "Cafee Rouge" und nachdem wir dann endlich das Essen eingenommen hatten, hatte nur noch unser Conny das Problem, die Rechnung für jeden einzeln auseinander zu dividieren.
Aber noch ein Problem ergab sich. Wir hatten den oberen Eingang statt den unteren des Parkhauses angesteuert, waren letztendlich froh, da in Minuten abgeschlossen wurde, dass die 10 £ nicht verloren waren. Mit dieser Aussicht fuhren wir beruhigt zurück in unser Hotel. Heute ist in England Feiertag - Spring Bank Holiday. Was also lag näher, als dass wir diesen Tag als Kulturtag erklärten. Unser Kultur- und Zeremonienmeister Jan hatte für diesen Tag "Big Surprise" angekündigt. Erwartungsvoll bestiegen wir die Fahrzeuge. Da aber Cambridge, die alte Universitätsstadt, nicht allzu weit war, lag dieses Ziel vor unser aller Augen, zumal wir ja 1985, anlässlich unserer zweiten Barkenfahrt, schon Oxford kennenlernen durften.
Cambridge ist eine mittelalterliche Universitätsstadt mit 31 Colleges am Fluss Cam. Das Stadtbild ist geprägt durch die Verflechtung von Stadt und Universität. Die Einkaufstraßen verlaufen zwischen den Colleges. Durch die vielen Studenten, insgesamt über 10.000, davon ca. 40% Frauen, 8% Ausländer und 1700 Dozenten, gehören die Büchergeschäfte zu den Besten ganz Englands. Der Marktplatz ist das Herz der Stadt. Der Name Market Hill und anderer Hills stammt aus der Zeit, als diese Gegenden höher lagen als die sie umgebenden Sumpfgebiete. Das Nebeneinander von Grünflächen und alten Collegebauten machten einen Rundgang zum Vergnügen.
Wo ist denn nun die Universität? Diese Frage kann man nicht beantworten, denn es gibt kein Hochschulgebäude; vielmehr nur Lehrsäle, Bibliotheken, Museen und Büroräume im ganzen Stadtgebiet. Die Colleges wurden im Verlauf von 700 Jahren gebaut, erweitert und restauriert, daher die vielen Stilrichtungen. Viele der alten Colleges gehen nach hinten zum Fluss hinaus, deshalb nennt man die Rasenflächen und Wiesen am Ufer der Cam die "Brack".
1209 kamen die ersten Studenten auf der Flucht vor den Unruhen in Oxford. 17 Jahre später hatte die Studentengemeinde sich bereits mit einem Kanzler etabliert. 1318 erteilte der Pabst die Anerkennung als "Studium generale". Das erste College für Studenten war Peterhouse von 1284. Es folgten das Clare Collage, das Pembrok College und das Corpus Christi College. Fast 90 Jahre vergingen bis zur Gründung des King's College um 1411, für dessen Bauvorhaben Heinrich der VI ein Großteil der mittelalterlichen Stadt zerstörte. Der Bau vom King's College Chapel dauerte weitere 70 Jahre und erstreckte sich über die Herrschaft von 4 Monarchen. Das King's College ist durch das Pförtnerhaus und die Mauer eines der architektonischen Glanzstücke Cambridges. Es ist das eindruckvollste Gebäude, seine Größe und Schönheit beherrscht das gesamte Stadtbild.
Die weiteren Colleges zu beschreiben würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, nur wissen sollte der Leser, dass in den meisten der 31 Colleges sich die Studenten auf die erste Prüfung vorbereiten, während sich die anderen auf das Aufbaustudium beschränken.
Natürlich könnte ich auch noch über Museen, Altstadt und andere Sehenswürdigkeiten berichten, aber da wir ja alle Ruderer sind, möchte ich noch erzählen, dass jeweils in der "May Week", die aber in den Juni fällt, auch die Pumps stattfindet, eine Ruderregatta auf der Cam, in der die Achter hintereinander mit Abstand von anderthalb Längen an den Start gehen mit dem Ziel, das Vorderboot zu rammen. Dies sahen wir bereits schon einmal in Oxford.
Unsere Gruppe hatte sich für unseren Gang durch die Stadt getrennt und um 16.00 Uhr an unseren Fahrzeugen verabredet. Zu unserem Erstaunen kamen alle vereinzelt, aber pünktlich, gespickt mit Eindrücken, an.
Es war ja noch relativ früh und so entschlossen wir uns zu einem weiteren Besuch über Norwich nach Cromer, ein Seebad, der östlichste Ort an der Nordküste, der auf Klippen direkt in die See hinausragt. Seit Ende des 19 Jh. beliebter Ferienort für Bürger, die den Arbeiter-Seebädern entkommen wollten, mit Victorianischen Hotels, die auch heute gutbürgerlichen Komfort bieten. So stand es jedenfalls in der Beschreibung. Wir waren vom Gesamteindruck enttäuscht. Hätte die Sonne nicht so gestrahlt, könnte man alles vergessen, wenn auch der Blick auf die See manches wieder gut machte. Der Strand mit vielen großen Steinen war auch nicht gut und die Hotels erwarteten dringend Farbe, abgesehen von einer Sanierung. Im "Red Lion Hotel", dem Ersten am Ort, nahmen wir im Restaurant Platz. Die Preise aber erschienen uns nicht akzeptabel, so trabten wir in die Bar, wo wir dann erst bezahlen mussten, um zu bestellen. Das Essen war zwar in Ordnung, aber nicht so, wie wir erwartet hatten.
Mit der Erinnerung an einen schönen Tag und dem Blick aufs Meer kamen wir etwas fußmüde wieder in unser Hotel, gerade noch rechtzeitig, um das "Trio Middle of the Road" zu erleben, die uns mit Bier und Whisky die Nacht versüßen sollten.
Von der vorgestrigen Hektik im kleinen Hafen von Ranworth war heute nichts mehr zu spüren. Das Wetter war auch heute wieder hervorragend - schnell waren der Malthouse Broad und der Ranworth Dam geschafft - nun war der River Bure unser Revier und zu unserer großen Freude war hier kein Gegenwind, sondern Segelwetter. Nachdem wir nur erst die Pinsel aufgedreht hatten, setzten wir nun auch noch das Großsegel (Regenplane hinter dem Steuernmann). Eine Treibgeschwindigkeit von 8,5 km/h kannten wir von der Donaufahrt. Hier aber erreichten wir 9-10 km/h. Das war ein herrliches Gefühl, das auch nicht nachließ, als wir in Thurne Mouth in den River Thurne einsegelten. Boote gab es hier wieder genug und je näher wir Heigham Bridge kamen, säumten kleine und größere Häuser mit eigenen Bootsstegen oder kleinem Hafen die Ufer. Die Brücke selbst war aus dem Mittelalter mit 3 Bögen, die den Fluss regelrecht blockierte. Nur der mittlere Bogen war befahrbar mit einer Höhe von weniger als 2,03 m, bei Hochwasser und einem engen Radius. Motorboote dürfen hier zwischen April und Okt. nur mit einem Lotsen "Bridge Pilot" passieren. Um das Bootschaos in Ruhe ansehen zu können, legten wir an, um uns in Ruhe zu stärken und dabei zu überlegen, wie wir diese Klippe am sichersten umschiffen könnten. Mit gutem Mut wagten wir die Durchfahrt und trotz Strömung, die unter der Brücke wie ein Sog wirkte, war, bis auf eine Kleinigkeit, eigentlich alles gut gelaufen. Nach einem "Geschafft!" noch die kleine Bierpause und es ging wieder weiter. Eine Werkstatt fiel uns auf. Ein kleiner Hund lief auf und ab - bellte uns an. Freundlich wurden wir nach unserem Anliegen gefragt und Hilfestellung angeboten. Wir wollten und sollten morgen wieder vorbeikommen. So fuhren wir gut gelaunt weiter, vorbei an der Einfahrt zum Candle Dyke durch das Marthan Broad. Dieses letzte Stück, der Oberlauf des Thurne, ist ein reines Naturschutzgebiet, kaum noch Boote, alle Ufer sind durch Draht gesichert, wird immer schmaler, so dass Jan und Jürgen den letzten Teil bis West Sommerton nur noch paddelnd erreichen konnten. Das war eine ganz tolle Fahrt, auch wenn wir danach über die Landstraße einen Fußmarsch machen mussten, um einen Pub zu erreichen, der dann leider geschlossen war. Der Service brachte uns dann in den Pub "The Swan Inn", wo wir erkunden wollten, ob eine Rampe zum Herausholen der Barke vorhanden war. Der Garten aber, direkt am Wasser liegend, lud zum Sitzen und Biertrinken ein, was wir nicht versäumen wollten. Zurück zum Hotel - wiederum kurz umziehen und ab ging es im hoteleigenen Bus zur Lodge, auch in Familienbesitz, wo wir in guter Atmosphäre hervorragend gegessen haben.
Am nächsten Morgen stand ein nettes Blumengesteck auf unserer Kaffeetafel und durch die an den Kopfenden stehenden Sektkübel wurden wir daran erinnert, dass John Thoms heute Geburtstag hatte. Eine launige Ansprache unseres Zeremonienmeisters Jan mit Geschenkübergabe rundete den Morgen ab aber hinderte uns nicht, pünktlich zu starten, denn eine längere Strecke sollte bewältigt werden.
Von West Summerton aus ging es nun zurück wieder durch das Naturschutzgebiet, wobei wir Gelegenheit hatten, von einem anderen Gesichtspunkt diese interessante Gegend zu beobachten. Boote waren nur wenige zu sehen, das änderte sich auch auf dem River Thune kaum, bis wir dann die Abzweigung zum Candle Dyke erreichten. Hier bogen wir ab durch ein kleines Seengebiet, den Duc Broad und dem Heigham Sound mit teilweise engen Durchfahrten, bei denen Aalnetze, ca. 10 m vom Ufer durch rote Fahnen gekennzeichnet, auf Grund lagen. So kamen wir zum Hickling Broad, einem großen See mit gekennzeichneter breiten Fahrrinne. In Hickling Heath, ein kleiner Ort mit einem Segelclub (500 Mitgl.). Hier standen mehrere Anlegestellen zur Verfügung, ein freundlicher alter Herr erklärte uns, wo wir am besten anlegen könnten, verwies uns auf eine Art Club- und Schulungshaus mit einer mit Plane überdachten Terrasse, wo wir Mittag halten konnten und auch Toiletten zur Verfügung standen. Ja, freundlich sind ein Großteil der Engländer wirklich. Diesen herrlichen Platz nutzten wir mit Schatten und Sonne bei guten Gesprächen reichlich aus, bevor wir uns wieder auf den Weg machten zurück über den See und auf den River Thune, auf dem der Bootsverkehr zugenommen hatte. Auch kamen wir wieder an der Werft vorbei mit freundlicher Begrüßung und Übergabe - vorbei an den privaten Wassergrundstücken bis vor die Heigham Bridge, wo wir kurz Station machten, um diese mit Überlegung in Ruhe passieren zu können. Spielend wurden so genannte Hindernisse genommen und weiter ging es flussabwärts bis zur Abzweigung zum Womack Water, einem schmalen Wasserlauf, der uns nach Ludham bringen sollte.
Erneut sollten wir eine interessante Strecke kennen lernen. Wir ruderten durch ein Gebiet, das mich sehr an Amerika, die Everglades, erinnerte.. Die Ufer alle bewaldet mit tief ins Wasser hängenden Zweigen, viele Nebenarme waren kleine Häfen oder führten dahin. Oftmals waren es Gewässer, in denen viele Boote lagen, so dass es unklar war, welches wir befahren sollten.
Auch herrschaftliche Landsitze sahen wir, natürlich mit Privathafen, in dem ein großer Lastensegler lag. Ohne ein Hinweisschild fuhren wir in einen großen Nebenarm ein mit vielen Booten und am Ende fanden wir erstaunlicherweise auch unseren Service, der uns an eine Anlegestelle verwies, an der so gerade eben die Barke mit dem danebenliegenden Zweier Platz fand. Ein kleiner Laden bot alles, was ein Schiffer benötigt. Die Dame sprach Deutsch. Sie war durch den Bauerverlag in England hängen geblieben und meinte, dass wir nicht, wir hatten aber schon bestellt, im "Swan Inn" essen sollten, da die Speisen alle tiefgefroren und dann in der Mikrowelle bereitet würden. Trotz allem schnell ins Hotel zurück und wieder ab zum "Swan Inn", wo schon zwei Tische bestellt waren. Hier lief alles relativ schnell, denn das Essen musste vorher an der Kasse bezahlt werden und die Getränke mussten wie immer selbst geholt werden. Es wurde aber wieder ein schöner Abend, zumal unser Geburtstagskind uns zu zwei Getränkerunden verführte.
Der letzte Rudertag war angebrochen, alle hatten gut geschlafen, wobei ich noch nachzutragen habe, dass englische Betten nur 1,40 m breit sind und am ersten Tag mit nur einer gemeinsamen Bettdecke ausgestattet waren. Für einige war das nicht bequem und so wurden erst jeweils zwei Decken geordert. Aber auch das war noch nicht ausreichend und so zogen diese Einzelnen es vor, nicht im, sondern vor dem Bett zu schlafen.
Heute war der Himmel bedeckt - nun gut - wir hatten eine lange Etappe, es sollte unsere Letzte sein, vor uns. Trotz der Enge im Hafen fanden wir Barke und Zweier unversehrt vor und legten uns mit Elan in Riemen und Skulls. Relativ schnell erreichten wir den River Thurne, auf dem wir vorgestern noch mit aufgedrehten Pinseln segeln konnten. Heute war das wohl nichts, denn uns blies ein starker Gegenwind entgegen. Es schien fast so, als hatte unser Steuermann Ede etwas gegen uns, denn jetzt durften wir erst mal eine Stunde ohne Pause rudern. Auch nach der Abzweigung in den River Bure hatten wir wieder Gegenwind, aber trotz starkem Gegenverkehr gab es keine Steuerschwierigkeiten und auch keine Zwangspause. Kurz vor der Einfahrt in den River Ant sahen wir die Ruinen der St. Bennet's Abbey, ein im 9. Jh. gegründetes Benediktinerkloster, auf dessen Ende des 18. Jahrhunderts eine Windpumpe errichtet wurde. Hier sollten wir unsere erste große Pause machen. Barke und Zweier lagen hier zusammen, obwohl Jan zu gern im Fluss geankert hätte. Völlig unbeobachtet wurde später das Seil des Zweiers mit dem Anker versehen, der sich im Fluss festzurrte.. Es war nicht das Ankern allein, was uns heute, aber auch an anderen Tagen ermutigte, immer wieder auf das Regelwerk zurückzukommen, für das unser gerade pensionierter Richter Jürgen nun Zeit haben sollte. Dieses Regelwerk sollte all das beinhalten, was ein Barkenbruder zu beachten hat und zu welchen Aufgaben er herangezogen werden kann. Mit solchen Gesprächen ging die Zeit schnell vorbei - die Barke legte ab, der Zweier aber musste sich erst vom Anker befreien - und weiter ging die Fahrt vorbei am Pub "Ferry Inn", wo wir ausgiebig derzeit Flüssigkeit tanken durften, auch an unserem Abendessen-Pub, sowie an der Anlegestelle zum Nature Trail und dann in den Wroxham Broad, wo uns die ersten Regentropfen seit Beginn unserer Fahrt nicht überrascht, sondern benässt haben. Der Service winkte schon von weitem an einer öffentlichen Rampe direkt neben einem Yachtclub. Zweier raus, Barke raus, inzwischen hatten wir Regenjacken ausgezogen - nun aber wurde der Regen zu einem kurzen Guss. Danach aber wurden beide Boote so sauber wie nie gewaschen und geputzt, verladen und verzerrt und nach einer kurzen Fahrt stand der Hänger abfahrbereit, für jeden sichtbar, auf dem Hotelparkplatz.
Nach dem Abendessen im Hotel, es war ja der letzte Tag, kam die obligatorische Bier- und Whiskyrunde, die nur unterbrochen wurde durch die etwas komplizierte Rechnungslegung. Die Essen sollten cash bezahlt werden. Rundum zufrieden aber gingen wir irgendwann auch in unsere Betten.
Ja, das war sie nun, unsere letzte Nacht in England. Schon landfein trafen wir uns zur gemeinsamen Kaffeetafel. Bei der Abrechnung gab es keinerlei Differenzen, die Stimmung war vorzüglich, das Gepäck schnell verstaut und mit einem letzten Blick auf unser Ruderrevier machten wir uns auf den Weg nach Harwich, wo wir wieder viel zu früh ankamen, immer nach dem Motto: Sicher ist sicher.
Das Prozedere war ja bekannt - die Tore öffneten sich erst um l4.00 Uhr - die Fähre sollte um 16.00 Uhr ablegen - wir fuhren mit der Barke als letztes Fahrzeug rückwärts in den Laderaum, der nur halb gefüllt war. Es war dieselbe Fähre wie auf der Hinfahrt, auch hatten wir die gleichen Kabinen und somit gab es nichts Neues kennen zu lernen. Es wurde von einer stürmischen Überfahrt gemunkelt. Spezialkaugummi gegen Seekrankheit wurde schon verteilt - Das Wetter gestattete kaum ein langes Sitzen im Deckgestühl, das Essen aber, so denke ich, hat jeder genossen, genau wie den späteren Abend in der Bar. Pünktlich um 13.00 Uhr liefen wir in Hamburg ein, nachdem wir aus unerklärlichen Gründen auf der Elbe noch eine Drehung der Fähre um 360 Grad erleben durften. Unseren Club steuerten wir um 15.00 Uhr an, rechtzeitig genug für jeden, um mit der Familie ein erholsames Pfingstwochenende zu begehen.
Das also war mein Bericht über die Barkenfahrt der "Jungen Barkenbrüder" Sicher für einige Leser wieder viel zu lang. Für die Teilnehmer aber als Erinnerung gut abheftbar. Als Spontanidee geboren, von den Fahrtenleitern in Baedeker-Art hervorragend ausgearbeitet, lernten wir ein Naturschutzgebiet kennen, das als touristischer Höhepunkt für ganz England bezeichnet wird. Mit nur 250 km war es die kürzeste An- und Abreise von allen Fahrten. Natürlich hat die beständige Sonne wesentlich zur guten Stimmung der gesamten Mannschaft beigetragen, die sich durch gute Laune und hervorragende Harmonie ausgezeichnet hat. Dafür möchte ich allen 14 Teilnehmern großen Dank sagen, Dank für eine Englandreise, die uns allen in guter Erinnerung bleiben wird, verbunden mit der Hoffnung, dass alle gesund bleiben mögen mit der Vorfreude auf unsere Jubiläumsfahrt in 2002.
Martin Vaupel