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"Hansa" (1879/83) e.V.

Deutsche Jugendmeisterschaften in Brandenburg am 21.-24.Juni 2001

Nun sollte es also so weit sein, wir fuhren zur Deutschen! Am Donnerstagmorgen um 10.00 Uhr trafen wir uns im Verein, um nach Brandenburg zu starten. Alle von uns hatten vom Vorstand eine Entschuldigung für die Schule erhalten, und somit stand uns nichts mehr im Weg. Nach ca.3½ Stunden Fahrt kamen wir in Brandenburg an. Unsere Unterbringung, ein Hotel, dass Manni bestellt hatte, war einfach perfekt! Lars, Pucki und Andrea hatten sogar das Glück, eine Suite bewohnen zu dürfen! Wann kriegt man das schon mal geboten? Das Hotel lag ca. 40 Kilometer von der Strecke entfernt, so dass wir immer hin und her pendelten, was aber ganz gut war, da man so besser abschalten konnte. Außer uns waren dort noch weitere Ruderer untergebracht, sogar unsere Gegner, die Frankfurter! Am Donnerstagabend sind wir dann noch trainieren gegangen, aber es wollte nichts so recht laufen, da wir alle super nervös waren. Es endete sogar damit, dass wir uns richtig gezofft haben, aber daraufhin steuerte Carsten uns eine Strecke und gab uns letzte Anweisungen und als dann Andrea wieder mit drin saß, lief es plötzlich wieder!

Am Freitagmittag um 12.51 Uhr hatten wir unseren Vorlauf, es waren 9 Achter gemeldet. Die Berliner hatten schon vorher wieder abgemeldet, sodass noch 8 übrig blieben. Der erste Vorlauf bestand aus Aschaffenburg, Post, Crefeld und Frankfurt. Hier gewannen die Aschaffenburger vor Post, Crefeld und Frankfurt. In unserem Vorlauf waren die Favoriten und Vorjahressieger Baden Württemberg/Gaienhofen, die Hamburger, Flatow Oberschule und wir. Hier belegten wir den zweiten Platz, hinter Gaienhofen, vor Hamburg und Flatow. Somit war, wie schon vorher erwartet, klar, dass wir am Samstagmorgen sehr früh aufstehen mussten, da der Hoffnungslauf bereits um 8.20 Uhr anstand. Daher gingen wir dann alle schön früh beim Italiener was essen, um danach noch zu rudern. Die Stimmung bei uns war wieder in Ordnung, es lief ja alles nach Plan und zu unserer allabendlichen Trainingseinheit waren dann auch endlich unsere Schlachtenbummler Anja, Guido und Britta angekommen. Dann hieß es für uns schlafen gehen, denn die Nacht war früh zu Ende. Carsten hatte alle Zimmerschlüssel eingesammelt und so kam dann um 5.00 Uhr unser persönlicher Weckdienst bei jedem vorbei.

Den Hoffnungslauf gewann die Post, wir belegten den Zweiten, vor Hamburg, Crefeld, die Frankfurter und Flatow schieden aus. Die Freude war bei allen groß. Wir hatten unser Ziel, die Endlaufteilnahme, erreicht! Was nicht zuletzt an unseren tollen Schlachtenbummlern lag, die, trotz wenig Schlaf, sich so früh aus den Zelten quälten, um uns anzufeuern!

Dann hatten wir den ganzen Tag frei. Das nutzten wir dazu, uns ein bisschen die Rennen anzugucken. Zum Mittag ging`s ins Hotel zurück, danach wurde beim Fernsehen gefaulenzt. Am Abend, als die letzten Rennen zu Ende waren, gingen wir dann noch mal mit unserem Kahn raus. Und da wir noch nicht ganz zufrieden waren mit unserer Einheit, fuhren wir noch mal die Strecke ab, obwohl die Trainer uns das Anlegen schon erlaubt hatten. Carsten sagte später, wir wären heiß auf das Finale. Aber eigentlich waren wir "nur" super aufgeregt!!

Im Hotel angekommen, schaufelten wir erst mal ordentlich Kohlenhydrate in Form von Nudeln in uns rein. Unser Dünnster, nämlich Malte, aß fast 4 Teller! Dann gingen wir alle schlafen und waren sehr gespannt, was der nächste Tag so bringen würde.

Am Sonntag knallte die Sonne vom Himmel, somit mussten wir uns mal wieder im Schatten aufhalten. Bevor wir auf Wasser gingen, kamen noch einmal unsere Schlachtenbummler vorbei, um uns viel Erfolg zu wünschen! Dann wurde es ernst!

Der Sieger des B-Achter-Finale hieß, wie im letzten Jahr, Gaienhofen, den Zweiten belegte Aschaffenburg, Post wurde Dritter, Crefeld wurde Vierter, da sie wie in Hamburg umbesetzt hatten, wir wurden Fünfter und Hamburg Sechster. Als wir anlegten, sah man uns an , dass wir nicht ganz zufrieden waren mit unserer Platzierung. Doch unsere Trainer und Schlachtenbummler munterten uns wieder auf, es war ein guter fünfter Platz.

Und so langsam konnten wir uns dann auch darüber freuen, auch wenn einige von uns ein bisschen sauer auf die Crefelder waren.

Abschließend bleibt zu sagen, dass die deutschen Meisterschaften ein tolles Erlebnis waren und dass zu Anfang der Saison nicht jeder so eine Platzierung erwartet hatte.

Am Dienstag nach den Meisterschaften, feierten alle Bremer Vereine die After-Meisterschafts-Party bei Post. Das Wetter war super, sodass wir den ganzen Abend draußen sitzen konnten. Man kann sagen, es war eine super Party!!

Und dann möchten wir noch unseren Freunden und Gegnern von Post zu ihrem dritten Platz gratulieren! Es hat Spaß gemacht, gegen euch zu fahren!

Lars Thoben und Britta Möhlheinrich

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