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Bremer Ruder-Club "Hansa" (1879/83) e.V. |
Unter diesem Motto fand am Donnerstag, dem 17.Mai d. J. wieder der traditionelle Bockbierabend der Altherren statt. Zahlreiche Veteranen hatten sich angemeldet und zwar nicht nur zum gemütlichen, nein, insbesondere auch zum sportlichen Teil.
Mit je einem Achter, Vierer und Dreier begaben sich die Mannschaften zu Wasser und ruderten mit flotter Schlagzahl bei recht gutem Wetter zum Weserwehr. Auf der Weser, am Osterdeich und beim Café Sand am Sielwallstrand tummelten sich viele Sonnenhungrige. Verständlich, denn der lange Winter und die kühle Witterung bis tief in den Monat Mai hinein lockte die Menschen in die Sonne.
Das Rudern machte an diesem Abend besonders viel Spaß. Der Achter lief fast waagerecht im Wasser. Die Schlagzahl war gut dosiert, es schlug kaum jemand vor. Die Mannschaft war konzentriert und gut motiviert. Mit einem kurzen Endspurt erreichten wir das Weserwehr. Hier war die wohlverdiente Pause angesagt.
Die Frühjahrsströmung war immer noch stark und trieb uns mit der ablaufenden Tide schon in Richtung der ersten Duckdalben. Der Vierer und der Dreier zogen mühelos an dem ruhenden "Achter" vorbei. Nun gab es für die Achtermannschaft kein Halten mehr. Mit guter Strömung und langen Schlägen ging es im schnellen Tempo zurück zum Anleger. Wir hatten Glück, denn der Achter wurde von einer jüngeren Nachwuchsmannschaft übernommen und wir konnten uns auf diese Weise das leidige Hinauftragen ersparen.
Nun war der gemütliche Teil angesagt. Ein frisches und gut gekühltes Fass Bockbier hatte unser Wirt Herr Erbel für die Altherrenrunde bereit gehalten, ebenso frisch und knusprig gebratene Frikadellen. John Thoms begrüßte die Altherren und gab bei dieser Gelegenheit einen kurzen Bericht über den Umbaustand. Mit einem dreifach kräftigen Hipphipphurra bedankten sich die Anwesenden für die Fassbierspende bei Peter Colby, der bereits auf dem Bockbierabend des Vorjahres hierfür "quer geschrieben" hatte.
Es entwickelten sich interessante Gespräche bei später ausgelassener Stimmung und so blieb es nicht aus, wie kann es anders sein, dass unser "Chorleiter" Tilo die Gesangbücher verteilte. Aus kräftigen Kehlen mit unterschiedlichen Tonlagen erklang es halbwegs erkennbar: "Der Mai ist gekommen", "Hoch auf dem gelben Wagen", "Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen"..... Das reichte, zumal man feststellte, dass erheblicher Bedarf an Gesangnachhilfestunden angebracht wäre.
Wieder ging ein schöner Abend in unserem Clubhaus zu Ende. Die gute Stimmung veranlasste unsere Ruderkameraden Henrich Finke und Albrecht Brüggemann, spontan die nächstjährige Fassbierspende zu übernehmen.
John Thoms