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"Hansa" (1879/83) e.V.

Trainingslager 2001
Otterndorf

Das diesjährige einwöchige Trainingslager fand in Otterndorf auf dem Hadelner Kanal statt, am dem die folgenden Aktiven teilgenommen haben

Die Trainingsgruppe bestand aus den folgenden Ruderinnen/Ruderern:

JF 1x A LG: Julia Gesing
JM 8+ B: Simon Langer, Malte Ritter, Lars Thoben, Martin Puntke, Thorsten Kochmeier, Nico Bornitz, Martin Peters, Jörg Bergmann, Felix Graf Janke (Steuermann)
JM 1x B: Henning Behrends, Stefan Weger
JM 1x A: Sven Osmers

Als Betreuer waren dabei: Andreas Liesenhoff, Wolfgang Kiupel, Carsten Hartung und Britta Möhlheinrich (um Julia neben intensiver Einerausbildung u.a. als einzige Vertreterin des weiblichen Geschlechts Unterstützung zu geben).

Für die Ruderkameraden und Ruderkameradinnen, die nicht bei der Trainingsverpflichtung anwesend sein konnten, hier noch einmal die Information, dass unser Achter vom Bremer Ruderclub Hansa, V.R.V. und Bremer Ruderverein von 1882 betreut wird.

Als Dach über dem Kopf wurde die Jugendherberge nahe des Otterndorfer Rudervereins genutzt, die uns so richtig gut gefiel. Leider spielte das Wetter nicht immer mit. Von 2-3 Tagen Sonne einmal abgesehen, regnete oder stürmte es die ganze Zeit.

Für jedes Boot wurden von unseren Trainern bestimmte Ziele vorgegeben, die wir mit 2-3 täglichen Trainingseinheiten angestrebt haben. Für Julia galt es lediglich, ihr Stehvermögen auf der langen 2000-m-Strecke zu verbessern, da sie technisch bereits ziemlich gut rudert. Die Blasen bei ihr waren dementsprechend vorhanden, deshalb legte sie manchmal mit feuchten Augen nach den Belastungen an. Nach der Ansage "Ich kann nicht mehr!" hat sie sich dennoch durchgebissen. Für Sven war es nach seinen verletzungsbedingten Trainingspausen wichtig, den Einer wieder richtig zu beherrschen. Henning hatte die Aufgabe, das Einerfahren zu erlernen, da er gerade 2 oder 3 Mal zuvor überhaupt gerudert hatte. Er trotzte Sturm und widrigen Wasserbedingungen und ist kein einziges Mal gekentert. Stefan hatte ähnliches Verletzungspech wie Sven und musste ebenfalls seine technischen Ruderfertigkeiten neu festigen. Der Achter wurde anfangs in Kleinboote (2-) aufgeteilt, in denen die Technik für die später im Achter folgenden Belastungseinheiten korrigiert wurde. Unsere Trainingsanstrengungen konnten wir erstmals in einem direkten Vergleich gegen einen ungesteuerten Oldenburger Junioren-A-Riemenvierer testen, der ebenfalls in Otterdorf im Trainingslager war. Von drei angesetzten Rennen entschieden wir zwei für uns, das dritte haben wir lediglich aufgrund von Sturmböen und erheblichen Steuerproblemen verloren.

Natürlich haben wir nicht den ganzen Tag in der Jugendherberge gesessen und uns die Zeit bis zu nächsten Einheit irgendwie vertrieben. In der trainingsfreien Zeit sind einige z.B. mit dem Rad nach Cuxhaven gefahren, wir konnten in der Jugendherberge Tischtennis spielen oder wir sind in das nahe gelegene Schwimmbad gegangen. Dort haben wir unser Training unbewusst mit Übungen wie Staffelschwimmen, Weittauchen oder Kontaktlinsesuchetieftauchen fortgeführt. Wir waren auch regelmäßig Kunde bei Marktkauf, um die notwendige Nervennahrung zu beschaffen. Die Abende wurden nie wirklich lang, da jeder vom Training müde und ziemlich kaputt war und um 22:00 Uhr Nachtruhe angesagt war. Was die Trainer unternommen haben, ist uns (leider) nicht bekannt.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch im Namen der Betreuer und Trainingslageraktiven für den Boots- und Fahrradtransport von Manfred Colby bedanken. Ohne diese Unterstützung hätte sicherlich sämtliches Material nicht in einem Rutsch nach Otterndorf gebracht werden können.

Lars Thoben

(Der Verfasser dieses Textes bedankt sich vielmals für die redaktionelle Unterstützung von Britta Möhlheinrich & Guido Minkewitz)

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