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Bremer Ruder-Club "Hansa" (1879/83) e.V. |
- Anrudern bei eisigen Temperaturen mit einer Begegnung der besonderen Art -
25.03.2001, 10.00 Uhr MESZ ? großes Treffen in der Bootshalle. Gestern war es um diese Zeit noch 9.00 Uhr, alle sind leicht verschlafen. Die Gruppe verteilt sich auf die Boote "Ise", "Weser" und "All to Hoop", zwei Ruderer werden an den Nachbarverein verliehen.
Die Boote werden zu Wasser gelassen und es beginnt eine lauschige Rudertour bei angenehm feucht-kühlen 2 Grad und 25 km/h Rückenwind, in Böen bis zu 47 Kilometer schnell. Weiterhin unterstützt die starke Strömung die RuderInnen. Auf Höhe der Einfahrt zum Europahafen hat die Ise niedlichen Besuch: Ein Seehund umrundet das Boot mehrmals in ca. 10 Metern Entfernung, als die Mannschaft langsam weiterrudert, verfolgt die Robbe das Boot noch einige Dutzend Meter. Schon für dieses Ereignis hat sich das zu frühe Aufstehen und der Start trotz widriger Bedingungen gelohnt.
Nach einer guten Stunde erreichen die Boote den Yachthafen Hasenbühren bei Stromkilometer 11. Das Festmachen an den noch leeren Pontons ist kein Problem. In der Gaststätte gab es Bratkartoffeln mit Knipp, Sülze oder Brathering oder vegetarischen Salat. Getränke werden eher warm gewählt; Grog, Kaffee und Schokolade schlagen die Erfrischungsgetränke deutlich.
Die Aussage "Ich steige dieses Jahr nicht mehr ins Boot!" des Schlagmanns der "Ise" charakterisiert die Rückfahrt treffend. Die Fahrt dauert gut zwei Stunden, die äußeren Bedingungen sind nicht anders als auf der Hinfahrt. Natürlich hat der Wind nicht gedreht, so dass er von vorn bläst, die Flut mildert die flussabwärtige Strömung nicht spürbar. Jedes kurze Anhalten wird mit schnellem Zurücktreiben quittiert.
Olaf Köhn