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Bremer Ruder-Club "Hansa" (1879/83) e.V. |

Im April 2000 fing die Weide vor dem Anleger an zu brennen. Vom Osterfeuer flogen Funken in die oberen morschen Äste. Das war ein Zeichen dafür, dass der Baum eine Gefahr wurde, sei es durch herabfallende Äste oder Umwehen des ganzen Stammes.
Nun ist es aber gar nicht so einfach, einen Baum verschwinden zu lassen, denn es gibt Gesetze, die das Absägen verbieten. So überlegten sich einige Herren, was zu tun sei. Es wurde Verbindung aufgenommen zu "Bremer Stadtgrün", aber die Entscheidung dauerte zu lange und ohne Geld war da nichts zu machen.
So kam man auf die gute Idee, die Feuerwehr dafür zu motivieren. Sie sagte: "Die Äste müssen, bevor sie herunterfallen und jemanden erschlagen, dringend abgesägt werden!" Es dauerte auch nicht lange und sie kam mit großem Leiterwagen und Kettensägen. Nach wenigen Stunden war der Baum schön frisiert und die am Boden liegenden Äste und Zweige zerschnitten. Für ihren Fleiß bekamen die Männer bei Herrn Erbel Kaffee und Kuchen "satt".
Noch zwei Tage dauerte dann die Beseitigung der Äste, Zweige und Blätter. Das war die meiste Arbeit, die mal wieder von unserem fleißigen Manfred Thoms organisiert und erledigt wurde.
Es ist ein schöner Baum geworden, dort an unserer Weser. Wem es noch nicht aufgefallen ist, der schaue doch bitte mal hin!
Friedrich Koop