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Bremer Ruder-Club "Hansa" (1879/83) e.V. |

Im Sommer vereinbarte ich mit Andreas vom Ruderclub HSG Universität Rostock eine Rudertour in Rostock, wenn Werder dort spielt. Angemeldet hatten sich acht Personen zum Rudern und Fußball. Leider hatte ich einen veralteten Spielplan, da das Spiel an einem Mittwoch stattfand. Meine Befürchtung, diese Tour könnte nun ausfallen, bewahrheitete sich nicht. Obwohl das Wetter stürmischer wurde (HANSA fegte auch Werder mit 5:2 vom Platz) fuhren wir am 15.12. nach Rostock. Übernachtet wurde im Clubraum des Bootshauses mit breiter Fensterfront zur Warnow und einer gut ausgestatteten Einbauküche. Die letzten Ruderer konnte ich erst am Samstagmorgen begrüßen. Zwölf Minuten nachdem Britta, Holger und ich uns zur Nachtruhe gebettet hatten, kamen Gerd, Anne, Heiko und Sebastian an. Olaf, der einen sehr spannenden Roman las, wartete auf sie.
Am Samstagmorgen galt der erste Blick aus dem Fenster dem Wetter: windig, leichter Regen, etwas Hochwasser. Nach einem ausgiebigen Frühstück und nachdem Andreas zum Bootshaus kam und der Regen aufhörte, entschlossen wir uns zu einer Rudertour zur neu eingeweihten Autobahnbrücke. Da nur zur vollen Stunde geschleust wird, ruderten Andreas und Olaf schon vor. Wir folgten etwas später, mussten leider anhalten, da der Zweier wieder zurückkam. Keine Schleusung aufgrund des Hochwassers! Somit änderten wir den Kurs und wollten nach Schmarl zum Traditionsschiff rudern. An der ersten Biegung hinderte uns nun heftiger Wind und aufgeraute See an der Weiterfahrt. Kurz entschlossen fuhren wir mit den Autos zum Schiffbaumuseum auf dem Traditionsschiff. Ferner ist hier zur Zeit die Wanderausstellung "50 Jahre DRV". Eine sehr aufschlussreiche, informative und empfehlenswerte Ausstellung.
Am frühen Abend bummelten wir über den schönen Rostocker Weihnachtsmarkt und nach etwas längerem Suchen fanden wir auch noch ein gemütliches Plätzchen in einem Restaurant. Einzige Bedingung: Fertigwerden bis 20 Uhr. Somit blieb uns anschließend genug Zeit, um im Bootshaus gemütlich beim Dornfelder und Mecklenburger Landbier zu sitzen.
Der Sonntag bescherte uns herrliches Ruderwetter. Wolfgang begrüßte uns mit frischen Brötchen. Leider hatte er seine Rudersaison schon beendet. Auch Holger und Britta ruderten nicht mit, da sie nach dem Frühstück die Heimreise antraten. Somit schleusten wir pünktlich, nahmen an der Schleuse Andreas noch auf und ruderten Richtung Papendorf; eine landschaftlich schöne Gegend. Aus zeitlichen Gründen mussten wir leider nach neun Kilometern umkehren.
Zurück im Bootshaus wurde noch einmal aufgetischt. Nun kam Birgit. Wir bedankten uns für die Gastfreundlichkeit und vereinbarten, dass man ein gemeinsames Adventsrudern nächstes Jahr durchführen könnte.
Und wenn Werder NICHT absteigt, werden wir auch zwischendurch wiederkommen.
Martin Soltau