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"Hansa" (1879/83) e.V.

Wochenendfahrt OSCH

Mittagspause vor der Kuhsiel-Schleuse

Auch dieses Mal war die Beteiligung an der Wochenendfahrt vom Torfkanal über Wümme und Hamme zum Ruderverein OSCH (und zurück) sehr groß. 14 Interessierte trafen sich am 23. September morgens um 8 Uhr zum Verladen der Boote. 2,5 Stunden später legte das letzte Boot am Findorff-Markt ab. Es war sonnig und für diese Jahreszeit ziemlich warm. An der 2. Abzweigung wurde schon die erste Pause eingelegt. Zweites Frühstück, denn wenn man SCHON am Wochenende morgens um 8 Uhr am Bootshaus sein muss, dann braucht man auch ein zweites Frühstück. Die erste dubiose Cola-Flasche war sichtbar. Die Mittagspause machten wir nach einer ausgiebigen Ruderfahrt bei der Kuhsielschleuse. Hier mussten wir den S P R U N G der Tide abwarten, um mit ablaufend Wasser die Wümme herunter zu rudern. Das sonnige Wetter lud zu mehreren kleinen Pausen unterwegs ein. Die Cola-Flasche kreiste nun im größeren Umfang und die Vorräte in den grünen Flaschen nahmen auch rapide ab. Das Warten an der Ritterhuder Schleuse wurde mit einem leckeren Butterkuchen überbrückt. Die Sonne ließ nicht nach und so wurden die letzten Kilometer durch einige Pausen unterbrochen. Die Cola-Flasche war nun fast a(i)n allen Munden.

Nachdem alle Boote am Bootshaus herausgeholt worden sind und man sich sein Luma-Quartier vorbereitete, gingen einige duschen, Hagen und Joe fuhren in Fun-Booten, einige saßen unterhaltend (die Weingeschmäcker gehen weit auseinander; aber es wird getrunken, was auf den Tisch kommt!) am Anleger, um den herrlichen Sonnenuntergang zu betrachten und wiederum andere suchten den Salat. Ich muss dazu sagen, dass abends gegrillt wird. Jeder bringt seine Grillsachen selbst mit, dazu sollte es Salat geben, den eine Person einkaufen sollte. Leider gab es Kommunikationsschwierigkeiten, sodass kein Salat eingekauft worden ist. Somit vergnügten wir uns mit Grillsachen, Toast und Bier, Wein und nichtalkoholischen Getränken.

Der nächste Morgen bescherte uns einen reichlich gedeckten Frühstückstisch. Sogar das Nutella-Imitat von Milka wurde häufig verlangt. Ich kann mich noch an eine ältere Fahrt erinnern, da wurde der Frühstückssacheneinkäufer pausenlos gerügt, weil er anstelle des Original Nutella nur einen Ersatz-Nuss-Nougat-Brotaufstrich eingekauft hatte.

Das Wetter hatte sich nicht geändert und so ruderten und trieben wir bei Sonnenschein gen Bremen. Diesmal schleusten wir durch die Dammsielschleuse, um später beim Gartenhäuschen von Klaus und Anneliese anzulegen. Erstaunlicherweise wäre fast ein Boot auch noch daran vorbeigefahren. Nach einem Begrüßungsschluck und einer kleinen Verschnaufpause legten wir wieder ab und erreichten um 15:30 Uhr das Ende des Torfkanals in Findorff. 1,5 Stunden später waren die Boote im Bootshaus verstaut und die Tour zu Ende.

Mir hat diese Tour wieder sehr gut gefallen. Obwohl der Salat fehlte, sind wir alle satt geworden. Die Stimmung hatte nicht darunter gelitten. Auch das Bier und der (gute oder scheußliche, je nachdem) Wein hatten gereicht. Die Anfänger haben die ersten Eindrücke bei der Durchführung einer Wochenendfahrt erhalten. Manch ein Ruderer nahm auch schon mal auf dem Steuermannssitz Platz, um erste Erfahrungen zu sammeln. Ich glaube, dieses Wochenende hat allen gefallen und ich wünsche mir, dass nächstes Jahr die Teilnehmerzahl wieder so hoch sein wird.

Martin Soltau

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