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"Hansa" (1879/83) e.V.

Meine erste Fahrt zum Harrier Sand
.... und sogar noch um den "Harrie" herum!

Im letzten Jahr haben Vegesacker Frauen mit Gästen der "Hansa" zum ersten Mal diese Fahrt gemacht, nachdem eine Übernachtungsmöglichkeit beim Verein der Inselfreunde ausgekundschaftet war.

An einem Freitag war Treffpunkt um 16.30 Uhr beim VRV. Sieben Frauen starteten, versehen mit der Verpflegung für ein verlängertes Wochenende, mit einem Doppelzweier und einem Doppeldreier mit Steuerfrau. Aber erst mussten wir in Marens Rudermütze greifen, ein Bootslos ziehen. In den "Moorteufel" stiegen Maren Homburg, Ilse Risse, Margita Voswinkel und Elke Siemßen, in die "Moorhexe" Margot Gabriel, Ursel Schüßler und ich. Die Weser grüßte uns mit Kabbelwasser, da der Westwind gegen das ablaufende Wasser blies.

Kurz nach 19 Uhr legten wir unterhalb des Inselhauses im Schlick des Harries an. Mit geballter Frauenpower lagen beide Boote schnell im Garten. Zwei Wohnzimmer im Parterre und vier Zimmer im ersten Stock des ehemaligen Bauernhauses boten Betten zur Auswahl.

Am Sonnabend war Inselbesichtigung angesagt. Wir wanderten am Strand entlang zur Nordspitze der Insel. Wider Erwarten mussten wir auch durch Schlick - fast wie Wattwandern! Wir fanden einen privaten Wasserhahn (mit Fußwaschschüssel!), den wir benutzen durften.

Zurück am Inselhaus stärkten wir uns bei einem Picknick im Garten, dann ging es in die Boote. Wir hatten eine Verabredung zum Kaffee in Sandstedt. Bis dort fuhren wir gegen das kräftig auflaufende Wasser, um dann nach der Pause mit der restlichen Tide östlich des Harrier Sandes durch den alten Weserarm bis zur Südspitze zu rudern. Der Westwind war unverändert stark, so dass Regenjacken und Plastiktüten mit Hilfe der Bootshaken zu Segeln umfunktioniert wurden. Wieder auf dem Hauptstrom der Weser begrüßte uns das bekannte Kabbelwasser.

Beim Inselhaus angekommen hatten wir, wie auch schon am Mittag, nur einen kurzen Weg vom Wasser zur Wiese, da das Wasser nur wenig abgelaufen war.

Für den Abend hatten wir einen Tisch in der Strandhalle bestellt.

Am Sonntag starteten wir um 12 Uhr nach einem Frühstück im Garten bei Niedrigwasser mit Schiebewind in Richtung Vegesack. Beim ehemaligen Vulkangelände wurde die "Moorhexe" magisch angezogen von einem dort liegenden riesigen Katamaran. Ein witziges Gefühl, wenn man zwischen den Schwimmern durchrudert!

In Vegesack waren die Boote ruck-zuck geputzt und ein leckeres Abschlusspicknick auf drei Bodenbrettern angerichtet.

Zusammenfassung: 4 x S

Wetter: SUPER - Sonne und Wind (war zur Abkühlung nötig)

Verpflegung: SUPER - Ich sage nur: Schichtsalat, Blätterteig mit Spinat, Hühnerbeine, Käse, Blaubeeren, Knautschbrot und .........
Wir hätten länger bleiben sollen! (Rezepte bitte noch austauschen!)

Stimmung: SUPER - Es war wie Urlaub

SCHADE, dass die Badeanzüge trocken blieben. Aber auch die Unentwegten haben angesichts des Modders verzichtet. (Wir wollten morgens baden und da war das Wasser schon zu weit abgelaufen.)

Ich lade mich vorsorglich schon jetzt für diese Tour im nächsten Jahr ein.

Bothi

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