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Bremer Ruder-Club "Hansa" (1879/83) e.V. |
Bad Segeberger Regatta am 12/13. Juni 1999

Nachdem wir in Bad Segeberg den Anhänger mit den Booten abgestellt hatten, fuhren wir zum Zeltplatz, der bereits von einem Haufen Dänen belagert war. Beim Aufbauen der Zelte stellte sich heraus, dass unter der 5 cm dicken Rasenschicht vermutlich eine Betonplatte vergraben war: Die Heringe ließen sich trotz Hammer entweder nur sehr schwer oder gar nicht im Boden versenken.
Guidos Bedenken ("Bald sieht's in euren Zelten wieder aus wie im Kosovo!") bestätigte sich leider im Laufe der Tage.
Nach dem Abendbrot fuhren manche Inline Skates, andere lauschten im Auto angeregt der Dorfmusik, die bei einer "Party" gespielt wurde.
Am nächsten Morgen liefen wir die leider immer länger werdende 1000-m-Strecke ab. Der Segeberger See ist zum Glück nicht so kurvenreich wie z. B. der Kanal in Otterndorf: eine schöne, breite Strecke mit sechs Bahnen, ohne großartige Wellen. Da das Wetter mitspielte (es war zwar nicht so heiß, aber angenehm warm und ohne Regen) und wir auch mit unseren Ergebnissen zum größten Teil zufrieden waren, war die Regatta wirklich schön und hat uns großen Spaß gemacht.
Zwar war das Zweier-Rennen von Svenja Börchers und Vanessa Kuhlmann (B2) ziemlich entmutigend, aber deswegen freuten wir fünf uns um so mehr, als wir abends mit Zocker das B1-Rennen gegen die Schleswiger Domschule gewannen.
Unsere Steuerfrau Alena Künzel musste natürlich erst mal baden gehen und auf Vorschlag Wolfgangs mussten wir mindestens viermal hinter Guido herrennen, um ihn ins Wasser zu schmeißen -wir kriegten ihn aber doch nicht. (Das holten wir aber fürsorglich am Dienstag nach!)
Ebenfalls am Samstag gewann Katharina Frantzen im Einer JF 1x A2 ihr Rennen und zusammen mit Katja Waehnert schlug sie sich auf den dritten Platz im JF 2x A2-Rennen.
Am Sonntag hieß es früh aufstehen, da um zehn Uhr das B3-Rennen von Wiebke Knoll und Nina Pukallus angesagt war, das aber eher sehr deprimierend ausfiel. Um bis zu unserem letzten Rennen am späten Nachmittag nicht nervös zu werden, bauten wir schon mal unsere Zelte ab und verstauten alles im Bus. Katja und Katharina hatten weniger Zeit, da Katharina um elf Uhr JF 1x A2 fuhr und auch gewann. Zusammen mit Katja belegte sie wie am Tag zuvor den dritten Platz.
Als wir schließlich unser letztes Rennen im Vierer hatten, erreichten wir trotz der starken Gegner (wie u. a. Ratzeburg und Preetz) ganz knapp als Dritte nach den Preetzern das Ziel.
Mit hochzufriedenen (?) Trainern fuhren wir schließlich am Abend wieder zurück nach Bremen. Auf der Rückfahrt im Minibus schaffte es Guido leider nicht, ein paar Kilo zuzunehmen (was er schon das ganze Wochenende versuchte), da wir seine selbstgekauften Frikadellen genüsslich verzehrten.