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"Hansa" (1879/83) e.V.

Jahreshauptversammlung 1999
Jahresberichte 1998

Alle Jahre wieder im Februar steht die Jahreshauptversammlung auf dem HANSA-Terminkalender. Die Einladung versprach eine spektakuläre Veranstaltung, standen doch die Änderung der Satzung und eine Beitragserhöhung auf der Tagesordnung.

Doch der Abend sollte harmonisch verlaufen. Andreas (Hermy) Möller eröffnete die Versammlung und stellte fest, dass wir beschlussfähig waren. Das Protokoll wurde genehmigt und Ute Kolb trug eine Kurzfassung des Jahresberichts vor. Die ausführliche Fassung ist in diesem Heft abgedruckt. Der Kassenbericht ist natürlich nicht abgedruckt, wurde von Paul Schneider aber trotzdem vorgetragen und da die Kassenprüfer nichts zu bemängeln hatten, wurde der Vorstand entlastet. Die Vorstandswahlen ergaben folgendes Ergebnis:

Funktion

Name

Ehrenvorsitzender

Martin Vaupel

1. Vorsitzende

Ute Kolb

1. stellv. Vorsitzender

Manfred Thoms

2. stellv. Vorsitzender Leiter Verwaltung

Andreas Möller

stellv. Vorsitzende/Ruderwartin

Gisela Temme

Rechnungsführer

Paul Schneider

Organisationsleiter/Mitgliederverwaltung

Ingo Fechtmann

Wanderruderwart

Martin Soltau

Trainingsleiter

Jochen Heck

Trainingsleiter

Hermann Meyer-Richtering

Hauswart

Karlheinz Gloede

Boots-/Materialwart

Andreas Vaupel

Leiter Altherrenabteilung

Manfred Thoms

Leiterin Damenabteilung

Ursula Schüßler

Leiterin Jugendabteilung

BrItta Möhlheinrich

Beisitzer

Wilfried Strehlau

Beisitzerin

Anja Bolte

Personelle Veränderungen gab es in drei Bereichen: Manfred (John) Thoms löste unseren langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Colby ab. Ingo Fechtmann trat an die Stelle von Maike Krüger als Organisationsleiter, als neuer Beisitzer folgte Wilfried Strehlau Kai Krüger. Die Vertreterinnen und Vertreter der Damen, der Jugend und der Altherrenschaft wurden bereits auf den vorhergehenden Abteilungsversammlungen gewählt. Den drei ausscheidenden Vorstandsmitgliedern wurde als Dank für ihr Engagement eine Ehrenurkunde überreicht. Für den Ältestenrat wurde folgende Besetzung gewählt: Wilma Schneider, Bärbel Borrmann, Jan Frischmuth, Jürgen Keunecke, Peter Kloss.

Da keine Anträge vorlagen, folgte die Beschlussfassung über die Satzungsänderung. Sie wurde ohne Diskussionsbeiträge angenommen. Die Änderungen der Beiträge wurde ebenfalls ohne Redebeiträge beschlossen (beide Anträge sind im CS 1/99 nachzulesen). Beim Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" konnte man glauben, es weihnachte schon wieder: Klaus Ahrens wurde von John Thoms eine neue Bohrmaschine für die Werkstatt überreicht, die alte war auf mysteriöse Weise verschwunden (siehe CS 6/98, Seite 6). Paul Schneider erhielt von Ute Kolb eine neue schwarze Ledermappe für die Finanz-Unterlagen, die alte war im Dienst für die "Hansa" verschlissen. Zu den beiden weiteren Themen, dem Abonnement der Zeitung "Rudern" und der neuen Clubschlüssel-Präsens im Internet, sind Beiträge in diesem Heft abgedruckt.

Nach nur 1¼ Stunden endete die Versammlung mit dem Rudergruß.

Olaf Köhn

Jahresberichte

Liebe Ruderkameradinnen, liebe Ruderkameraden!

Guten Abend und herzlich willkommen zu der Jahreshauptversammlung. Besonders begrüße ich unsere neuen Mitglieder, die heute erstmalig an unserer Versammlung teilnehmen.

Der Vorstand dankt Ihnen und euch für das zahlreiche Erscheinen.

Eine Jahreshauptversammlung ist kein sehr unterhaltsames Ereignis, aber ein sehr wichtiges, bzw. unumgängliches. Wollen wir uns also bemühen, den offiziellen Teil zügig und aufmerksam zu erledigen.

Zunächst einmal ziehen wir Bilanz über das Geschäftsjahr 1998, geben Rechenschaft ab über die durchgeführten Unternehmungen und über sportliche Aktivitäten.

Der Vorstand nahm seine Arbeit nach der Wahl am 19.Februar in veränderter Besetzung auf. Die Einarbeit der neuen Vorstandsmitglieder - es waren insgesamt immerhin acht Veränderungen - nahm naturgemäß mehr Zeit in Anspruch, als wenn ein lang eingespieltes Team hätte weiterarbeiten können. Ich sage allen herzlichen Dank für ihre Geduld und Hilfsbereitschaft in diesem Jahr.

Unsere Vorstandssitzungen fanden monatlich statt - im Wechsel mit Gesamt- und geschäftsführendem Vorstand. Des Weiteren hatten wir zwei öffentliche Vorstandssitzungen.

Zwei Ausschüsse wurde gegründet : einmal bezüglich der Weltmeisterschaft von Christiane Will. Die Aufgabe dieses Ausschusses bestand bzw. besteht in der Sichtung und Sicherung der Finanzierung dieser Hochleistungssportlerin.

Im zweiten Ausschuss beschäftigten sich die Beteiligten mit dem Werben von Übungsleitern im Trainings- und Breitensportbereich.

Der Ältestenrat musste nicht tätig werden.

Neben den gewählten Vorstandsmitgliedern standen auch 1998 wieder viele Helfer zur Verfügung, ohne die ein Sportverein nicht auskommen kann. Sie setzten sich sowohl in sportlicher Hinsicht als auch im finanziellen Bereich ein. Besonders hervorheben möchte ich die spontane Geldaktion im September, die Herbert Köppe im Auftrag der Zocker für Christiane Will veranlasste. Ihm bzw. ihnen verdanken wir auch die Vervollständigung der Ehrentafel. Es wird eine Weltmeisterschaftsscheibe hinzukommen. Bei dieser Gelegenheit wird die gesamte Tafel instand gesetzt.

Allen Ruderkameradinnen und Ruderkameraden, die sich immer wieder für die unterschiedlichsten Belange eingesetzt und zur Verfügung gestellt haben, danke ich sehr herzlich. Stellvertretend für alle möchte ich besonders nennen:

Bothilde Meyer-Richtering, die, neben der ruderischen Ausbildung vor allem im Einer und dem Fitnesstraining im Winter im Kraftsportraum und in der Turnhalle, das Fahrtenbuch in den Computer eingibt und somit die kontinuierliche Führung der Fahrtenstatistik sicherstellte. Es bedarf bei dieser Arbeit manches Mal Weitblickes und Rätselratens, um einige Eintragungen entziffern zu können. Der Appell an alle: Schreibt deutlich und verwechselt die Mitgliedsnummern nicht!

Im selben Zusammenhang ist Heinz Schwier zu nennen, der in über 500 Arbeitsstunden ein neues Programm für die Mitgliederverwaltung erstellte.

Das Werkstatt-Team- Bob Martin und Klaus Ahrens, das wieder unermüdlich dafür sorgte, dass wir intakte Boote hatten, manchen Hilferuf auch spontan erhörte und für schnelle Abhilfe sorgte.

Friedo Koop, dessen Aufmerksamkeit und Erfindungsreichtum uns einige Erleichterungen gebracht hat, z.B. Bau der Ständer für die Hantelscheiben im Kraftraum und der Stahlkassette für den Anleger, so dass die Dollen jederzeit eingefettet werden können, dass der Anleger von der Schnee- und Eislast befreit wurde. Für die kommende Saison wird er sich zudem verantwortlich zeigen für den Fahnenmast, so dass wir in Zukunft auch die Siegerwimpel wieder zählen können.

1998 übernahm Maike Krüger die Mitgliederverwaltung von Anne Kopp. Zusammen mit Paul Schneider führte sie das Beitragswesen.

Im vergangenen Jahr wurden 32 Mitglieder aufgenommen. Demgegenüber stehen 45 Austritte, so dass wir einen Schwund von 13 Mitgliedern zu verzeichnen haben.

Maike Krüger kann aus familiären Gründen die Mitgliederverwaltung nicht weiter ausführen. Im Herbst 98. übernahm dieses Amt Ingo Fechtmann kommissarisch, er wird 1999 ebenfalls zur Verfügung stehen.

Wir danken Maike für die geleistete Arbeit.

1) Jahresbericht Sport

A) Die Kilometerstatistik sagt aus, dass 1998 insgesamt 56.753 km bei 3636 Fahrten gerudert wurden, die sich in 18.176 km (1121 Fahrten) bei den Damen und 38.577 km (2515 Fahrten) bei den Herren aufteilen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist diese Kilometerleistung um 16.883 km erheblich geringer.

Die Kilometerpreise in Form unseres Whisky-Bechers erhalten für 1998:

1) Kinder bis einschl. 14 Jahre

(Jahrg. 84 und jünger):
Jens Grosse (Jg. 84)
49 Fahrten 511 km
2) Juniorinnen von 15 - 17 Jahren
(Jg 83 - 81)
Anja Mühlenbruch (Jg. 81)
60 Fahrten 1.750 km
(Platz 3 der Frauen)
3) Junioren von 15 - 17 Jahren
(Jg 83 - 81)
Martin Gutwinski (Jg. 82)
96 Fahrten 2.187 km
(Platz 1 der Männer)
Die km-Leistung von Anja Mühlenbruch und Martin Gutwinski wäre höher ausgefallen, wenn sie nicht Mitte ds.Js. nach England gegangen wären.
4) Frauen ab 18 Jahren (Jg. 80 und älter)
Training:
Bothilde Meyer-Richtering
154 Fahrten 2.940 km
(Platz 1 der Frauen)
Allgemein:
Gisela Temme 53 Fahrten
2.008 km (Platz 2 der Frauen)
5)Männer ab 18 Jahren
(Jg. 80 und älter)
Training:
Hermann Meyer-Richtering
94 Fahrten 2.149 km
(Platz 2 der Männer)
Allgemein:
Christian Walter 74 Fahrten
1.479 km (Platz 5 der Männer)
6) Altherren ab 6o Jahren
(Jg. 36 und älter)
Friedrich Koop
165 Fahrten 1.747 km
(Platz 4 der Männer)
(1997 erreichte er 931 km bei 85 Fahrten, hat im vergangenen Jahr also fast doppelt soviel gerudert).

B) Breitensport

Wie in den vergangenen Jahren auch waren die Hauptrudertage der Dienstag und Donnerstag - vormittags, mittags und abends. Trotz des oft schlechten Wetters gingen die Unentwegten aufs Wasser, viele andere zeigten sich dagegen nicht so oft im Bootshaus. Die Kilometer-Statistik ist unbestechlich und macht deutlich, dass erheblich weniger geruderte wurde.

Ein Ruderkurs fand mit 16 erwachsenen Teilnehmern statt. Hiervon traten schließlich 11 der "Hansa" bei. Den Organisatoren Gisela Temme und Andreas Möller und den zuverlässigen Helferinnen Margita Voswinkel und Ute Poppenheger herzlichen Dank.

Im Laufe des Sommers traten noch 10 weitere erwachsene Mitglieder sowie 11 Kinder bzw. Jugendliche ein. Gemeinsame Anfängerfahrten wurden zwar angeboten, aber leider nicht angenommen.

Erstmalig 1998 fand eine Technikschulung für "alte AnfängerInnen und Interessierte" statt, ebenso die Einer-Schulung auf dem Werdersee durch Bothilde Meyer-Richtering.

Die traditionellen Veranstaltungen wie An- und Abrudern wurden durchgeführt, die Clubregatta war 1998 nach einiger Pause wieder angeboten, musste vom angesetzten Termin verschoben werden, fiel dann dem Hochwasser zum Opfer, so dass spontan ein Ergowettbewerb mit guter Beteiligung im Kraftraum organisiert wurde.

Verschiedene Rallyes wie Teufelsmoor, Wesermarathon, Weserbergland und Oste wurden besucht.

Neu ins Programm wurde die Aller-Heidschnuckenfahrt aufgenommen.

Der Ausgleichssport, im Winter in vier Schulsporthallen, angeboten für alle Clubmitglieder, stößt mehr oder weniger auf Interesse. Auch hier dürfte eine regere Beteiligung sein, um einmal mehr die müden Muskeln zu bewegen, aber auch den geselligen Kontakt im Winter zu fördern. Das Training im Kraftsportraum donnerstags unter Bothis Leitung könnte ebenfalls besser genutzt werden.

C) Wanderrudern

Der Wanderruderwart Martin Soltau berichtet:

"Im Jahr 1998 sind von den "HANSA"-Ruderern und -Ruderinnen ca. 17.585 Wanderruderkilometer gerudert worden. Neben den "heimischen Gewässern" (Torfkanal, Hamme, Wümme, Lesum) fanden auch Wanderfahrten auf u.a. Elbe, Rhein, Schlei, Mecklenburger Seen statt. An DRV-Wettbewerben wurde auch teilgenommen: Teufelsmoor-Rallye, Weser-Marathon, Weser-Bergland-Rallye. Wanderfahrten mit Jugendlichen fanden dieses Jahr nicht statt.

Nicht nur die "HANSA"-Aktiven waren unterwegs, sondern auch andere Vereine. Ein Verein fand den Weg zu "HANSA" und übernachtete im Bootshaus.

Ähnlich wie im vorigen Jahr haben auch dieses Jahr wieder 16 Ruderer bzw. Ruderinnen die Bedingungen für das Wanderfahrtenabzeichen erfüllt: Günther Bussenius, Peter Kloss, Günther Kupplich, Bothilde und Hermann Meyer-Richtering, Ursel Schüßler, Elke Siemssen, Martin Soltau, Gisela Temme, Jens Thilo, Margita Voswinkel, Inge und Reinhold Werk. Drei "Hanseaten" haben zum ersten Mal die Bedingungen erfüllt: Doris Hartung, Jörg Klude und Friedrich Koop. Jubilare sind dieses Jahr nicht dabei. Die Jugendlichen hatten an diesem Wettbewerb nicht teilgenommen.

Am Duckdalbenvierer-Wettberwerb hat niemand teilgenommen."

D) Rennrudern

Jeder, der mit offenen Augen und Interesse durch unseren Verein geht, wird immer wieder feststellen, dass es Höhen und Tiefen gibt. Von beidem hatten wir 1998 in der Trainingsabteilung mehr zu verzeichnen, als in den Jahren zuvor.

Höhepunkte waren natürlich die Teilnahmen an den unterschiedlichsten Regatten und die erkämpften Siege. Das besondere Ereignis - vielmehr die Ereignisse - bescherte uns Christiane Will mit ihrer doppelten deutschen Meisterschaft im Frauen- Doppelzweier und -Vierer am 6./7. Juni auf der 85. deutschen Meisterschaft in Duisburg und dém Weltmeisterschaftstitel im Frauen-Doppelvierer am 13.09. in Köln. Christiane war insgesamt zehnmal erfolgreich.

Christiane hat sich Sydney 2000 zum Ziel gesetzt. Wir begleiten sie auf diesem Weg, soweit es uns möglich ist, und wünschen ihr Riemen- und Dollenbruch.

Der Weg in die eben genannten Höhen ist lang und beschwerlich. Es gehören sehr viel Ehrgeiz, Ausdauer und Entbehrung dazu. Auf dem besten Wege sind die jungen Trainingsleute, die 1998 an vielen Regatten teilnahmen und in den unterschiedlichsten Rennen 22-mal erfolgreich waren.

Ebenso vertraten drei Masters 1998 die Farben der "Hansa" auf Regatten und konnten dabei neun Siege erzielen.

Insgesamt wehten die Siegerwimpel 41-mal am Fahnenmast.

Zwar zählt die Gruppe noch nicht zur Trainingsabteilung, doch ihre Freude am Rudern und die Teilnahme an Regatten mit entsprechenden Siegen ist Anlass genug sie zu nennen - Wir haben eine ausgesprochen aktive Kinder-Abteilung unter Leitung von Oliver Hahn und Britta Möhlheinrich. Die Kinder nahmen an zwei Regatten teil und siegten siebenmal.

Die genaue Aufstellung mit Namen, Regatten und Siegen konnte bereits der Clubzeitung Nr. 1/99 entnommen werden.

Wenn ich anfangs von Höhen und Tiefen sprach, komme ich nicht umhin, kurz die Trainersituation zu erwähnen. Wir haben uns nach vielen Besprechungen mit der Trainingsabteilung und den Eltern entschlossen, uns von den Trainerinnen Brigitte Haase und Julia Wolter zu trennen. Ein einvernehmliches Miteinander zwischen den Trainerinnen, den Trainingsobleuten als Verbindungsglied zum Vorstand und dem Vorstand war nicht mehr gegeben. Natürlich brachte es Unruhe und Unverständnis in die Trainingsabteilung. Dieser Zustand ist bis zum heutigen Tage noch nicht ganz ausgeräumt.

Wir waren in der glücklichen Lage, nach ca. einem Monat betreuerloser Zeit, in der sich die Trainingsleute weitgehendst selbst trainiert haben, zwei neue Trainer zu gewinnen: Wolfgang Kiupel und Guido Minkewitz. Beide kommen aus der Trainingsarbeit in Vegesack und sind erfahrene Trainer. Eine nähere Vorstellung kann ebenfalls der Clubzeitung entnommen werden. Wolfgang und Guido werden die bestehende Trainingsgruppe weiter ausbauen und mit neuen ruderfreudigen jungen Menschen ergänzen.

Die Trainingsabteilung ist eine der vielen Abteilungen in unserem Club. Sie ist eine wichtige, und somit ist es unerlässlich, dass sie zwar mit einer gewissen Selbstständigkeit arbeitet, aber dennoch die Mitgliedschaft und den Vorstand über Wachsen und Werden informiert. Alles will schließlich finanziert werden. Sie beansprucht einen Großteil des Jahresetats bzw. bedarf weiterer Zuschüsse durch den Förderverein. Dieser konnte auch im vergangenen Jahr einige finanzielle Lücken schließen, da das vom Verein veranschlagte Geld bei weitem nicht ausreichte

Der Förderverein ist zu einer lebenswichtigen Institution innerhalb des Ruder-Clubs geworden. Ohne diese ständige Bereitschaft und finanzielle Hilfe könnte manches Projekt nicht durchgeführt werden.

Am 28.05.1998 legten die Gründungsmitglieder und seit dieser Zeit amtierende 1.Vorsitzende Herbert Köppe und Rechnungsführer Manfred Colby ihre Ämter nieder. Wir sind ihnen zu großem Dank verpflichtet und wissen zu schätzen, was sie in den 12 Jahren dieser Vorstandsarbeit geleistet haben. Vielen herzlichen Dank.

Die Nachfolger sind Bob Martin als 1. Vorsitzender und Heinz (Hugo) Meyer als Rechnungsführer. Wir danken euch für diese Nachfolge. Der Förderverein kam bereits wieder mehrfach zum Einsatz, so dass der Rennsport finanziell im sicheren Boot sitzt.

2) Boote und Material

Was wäre ein Sportverein ohne entsprechendes Material?! Der Boots- und Materialwart Andreas Vaupel achtet mit Argusaugen auf den Bootspark. Er berichtet:

"Mit Unterstützung der Stadt sowie unserem Förderverein wurden zwei Concept II sowie fünf Paar Skulls angeschafft.

Ein Rennboot musste in die Werft der Firma Empacher, Schaden 1.000,00 DM. Ein Gigboot konnte drei Monate leider nicht gerudert werden, weil mal wieder die Rollsitze nicht auffindbar waren, bzw. nach dem Verleih nicht zurückgebracht wurden.

Die Werkstatt-Crew von Bob und Klaus war wieder voll ausgelastet. Hierfür ein besonderer Dank bei einem knappen Haushalt.

Etwas Geduld müssen wir noch aufbringen für die Reparatur von zwei Gigzweiern.

Der Arbeitsdienst 1998 wurde überwiegend geleistet - bis auf wenige Ausnahmen und mit vielen Ausreden.

Einen ganz besonderen Dank im voraus an ein paar ältere Herren über 60 Jahre - sie lackierten die Barke.

Zum Abschluss muss man aber noch gesondert Herrn Frido Koop erwähnen, der viel rudert und viele Arbeiten erledigt. Zum Beispiel den Anleger im Winter vom Eis befreien, Gestellwagen für Hantelscheiben und vieles mehr. Danke!"

Unser Bootspark ist unser höchstes Gut. Eine Bitte an a l l e - gehen wir pfleglich mit dem Material um, es kostet unser aller Geld und die Nerven der Verantwortlichen!

 

3) Bericht des Hauswarts

Karlheinz Gloede berichtet am 03.01.99:

"Allgemeines

In der Jahreshauptversammlung im Feb. 98 übernahm ich das Amt des 1. Hauswartes von Dirk Ravenschlag. Das Amt des Leiters der Technik (Heinz Schwier) wurde nicht neu besetzt. Die Tätigkeiten des Leiters für Technik werden bis auf weiteres vom 1. Hauswart wahrgenommen.

Haus

Das Jahr 1998 war für die Hansa mit reger Bautätigkeit verbunden. Unter Leitung unseres Clubarchitekten Jürgen Köster wurden mit der Firma "Arbeit und Jugendwerkstätten Bremen GmbH" (Abteilung Sportbau/Ansprechpartner Architekt Herr Hoebus) die nachfolgend aufgeführten Bauvorhaben durchgeführt:

  1. Allgemeine Arbeiten
    Entfernung des alten Barken-Containers (Abriss des Holzanbaues in Eigenarbeit und kostenlose Abgabe des Containers an einen Schrotthändler).
    Fällen einer Buche im Bereich der geplanten Remise sowie einer morschen Eiche im Bereich der Zufahrt zu der Bootshalle.
  2. Bau einer Remise für die Barke im Bereich des Herrenumkleideraumes incl. Neupflasterung des Bereiches und Bau einer Regenwassersickerauffanggrube im hinteren Bereich zwischen Remise und Grünfläche
  3. Neugestaltung des Eingangsbereich des Clubhauses (zum o.g. Datum noch nicht abgeschlossen aufgrund des frühen Wintereinbruches).
  4. Neuinstallation der Decke und der Entlüftung in der Herrendusche
  5. Pflasterung des Bootshallenvorplatzes mit Schriftzug und Flagge der Hansa. Der alte Vorplatz wurde vorher vollständig entfernt, wobei eine vorher nicht kalkulierte Menge von Schutt aus der Nachkriegszeit ausgebaggert werden musste.
  6. Installation einer neuen Gasheizungsanlage mit moderner Brenntechnik. Gleichzeitig wurden in zwei wärmetechnisch unterversorgten Räumen (Damentoilette und kleiner Clubraum) Heizkörper eingebaut. Auf den Einbau von 3 Wärmemengenzählern wurde vorerst verzichtet, da der finanzielle Mehraufwand für die Mieter in keinem Verhältnis zu der Kosteneinsparung der Heizkosten steht.
  7. Bau einer neuen Garderobe mit Zugang vom Clubraum (Mauerdurchbruch) und Neuordnung der Vitrinen der Pokalwand. Diese Maßnahme wurde von einem Mitglied (Heinz Schwier) gespendet. (Maßnahme ist zum o.g. Datum noch nicht abgeschlossen, da noch Beleuchtung und einige Garderoben fehlen).
  8. Die Glastür im Eingangsbereich des Hauses wurde wieder instandgesetzt.
  9. Die Gastronomie wurde mit Erdgas versorgt. Die Leitung wurde direkt von der Straße in die Gastronomie (kleiner Raum) verlegt, und gestattet so eine direkte Abrechnung der Erdgaskosten zwischen Stadtwerken und Gastronom.
  10. In Eigenarbeit wurden die Fenster der Werkstatt von innen mit einer zweiten Fensterfront versehen. In der Werkstatt gibt es so keine Zugluft mehr, die Wärme wird besser gehalten, die klimatische Arbeitsatmosphäre für Bob Martin und Klaus Ahrens hat sich wesentlich verbessert.
  11. Des Weiteren wurde in Arbeitsdiensten diverse Arbeiten durchgeführt, zum Beispiel die Angleichung des Weges vor der Terrasse mit der Pflasterung der Bootshalle, die Reinigung des Daches von Laub, Streichen des zweiten Fahnenmastes, Reinigung der Bootshalle, Abklemmen der Pumpe zur Reinigung der Boote, Reinigung des Anlegers von Enten"scheiße".

Planungen für das Jahr 1999

In den Arbeitsdiensten des Winterhalbjahres 1998/99 müsssen noch diverse Arbeiten, die im Zusammenhang mit den o.g. Bautätigkeiten stehen, ausgeführt werden. Unter anderem wird im neu gebauten Eingangsbereich das Clubzeichen (Schild mit Skull) sowie die Beleuchtung angebracht, die Pflasterung des Bootshallenvorplatzes sowie im Bereich der Remise mit Sand zur besseren Stabilität eingeschlämmt, Risse im Mauerwerk des Hauses beseitigt (durch Fa. Sportamt), der Sammelplatz für pflanzliche Abfälle im Bereich der Garage entfernt und ein neuer Sammelplatz hinter der Werkstatt angelegt etc.

Sonstiges

Stellvertretend für alle Mitglieder, die während der Bautätigkeit ihre Freizeit für den Club opferten, danke ich auf diesem Wege Paul Schneider, da er sich immer wieder einsetzte, um die Bauarbeiten zu kontrollieren und ggf. mit dem Vorarbeiter das weitere Vorgehen abzusprechen, da es mir aus beruflichen Gründen nicht immer gelang, diese Termine und Absprachen selbst durchzuführen."

4) Abteilungen

Jahresbericht der Damenabteilung

"1. Treffen mit Rudern

Das regelmäßige Rudern vor der Haustür am Dienstag, Donnerstag und am Sonntag war in diesem Sommer etwas durch das schlechte Wetter getrübt. Zu besonderen Fahrten aber fanden sich doch immer genügend Unentwegte ein. Besonders die Achterfahrten fanden reges Interesse. So die Fahrt vor der Maibowle, die Fahrt nach Vegesack im Juni, das Freimarktsrudern, das Adventsrudern am 19.12. und in diesem Jahr sogar eine Silvesterfahrt bei herrlichem Sonnenschein.

Auch von zwölf Wanderfahrten hielt der Regen niemanden ab.

Bei uns im Norden wurden auf der Ems, Hase, Leda, Jümme, der Aller und vielen anderen Nebenflüssen der Weser gerudert.

Einige ruderten außerdem noch auf dem Shannon, der Themse, dem Rhein.

Zu Himmelfahrt hatten wir Besuch von Frankfurter Ruderinnen, denen wir unsere schönen Bremer Gewässer zeigten.

Die Damenbarkenwanderfahrt zusammen mit den Vegesacker Ruderinnen fand in diesem Jahr ohne große Planung auf der Havel statt.

Auch beim WRT in Rastatt waren Damen der Hansa dabei.

Im Oktober besuchten uns die RuderInnen aus Rostock und verlebten mit uns ein schönes Wochenende auf der Hamme.

Sieben Damen schafften 1998 deshalb trotz Regensaison das Fahrtenabzeichen.

1.2. Regatten

Für absolute Höhepunkte sorgte Christiane Will mit zwei deutschen Meisterschaften (SF2XAI, SF4x-AR), Siegen beim World-Cup in München und in Luzern (SF4x) und einem Sieg bei den Weltmeisterschaften in Köln (Frauen-Doppelvierer).

Nochmals unsere herzlichen Glückwünsche !!!

Bothi konnte in dieser Saison 10-mal auf der obersten Siegertreppe stehen, dreimal davon bei den Fisa Weltmeisterschaften der Masters in Köln. Egal ,ob 1000 m oder Langstrecke von über 43 km, Renn- oder Gigboot, sie war stets bei den vordersten Plätzen dabei. Toll Bothi, weiter so!

Elke Siemssen gewann mit Bothi zusammen das Achter- Rennen in München der Altersstufe 55.

Zu den Siegen in Amsterdam wurden Bothis Rennen von Kerstin Mocha gesteuert.

Erfreulich waren die Erfolge von Birgit Brömme.

(Genaue Regattaergebnisse s. Clubschlüssel1/99).

1.3. Ruderkurs

Wieder wurde ein Ruderkurs angeboten und zahlreiche RuderanfängerInnen fanden sich das ganze Jahr über im Verein ein. So sind sie nun mit Giselas und Bothis Ausbildung fit genug, um in der nächsten Saison eifrig in allen Booten mit zu rudern.

2. Treffen mit und ohne Rudern am Blauen Montag

Nach der Damen-Jahreshauptversammlung im Januar luden im Februar die Damen vom BRC 82 alle Ruderinnen aus dem Norden ein, um die Becks-Brauerei zu besichtigen und anschließend die verschiedenen Biersorten zu kosten.

Im März frischten wir unser Wissen über den Sternenhimmel mit Lüder vom BRC 82 im Planetarium auf.

Im Mai gab es die traditionelle Maibowle mit vorherigen Rudern. Im Juni folgte das Achter- Rudern nach Vegesack.

An der Aufführung der Lilienthaler Freilichtbühne im Juli hatten alle wieder viel Spaß. Helgas Führung durch das Bremer Viertel im Juli, das Tanzen mit Anneliese im Oktober und der Dia-Abend mit Bildern und Berichten von Ilse und Dorni hätten bestimmt noch mehr Teilnehmerinnen erfreuen können.

Dafür war die Runde bei der Feuerzangenbowle im Dezember wieder recht groß und lebendig.

Fazit: Die Resonanz zu den Blauen Montagen war wie bei den Ravensburger Spielen - von 3 bis 33.

3. Treffen ohne Rudern

Erfreulich war die Beteiligung der Damen beim Turnen im Winter. Am Montag sowie am Dienstag waren die Damen stets regelmäßig zu sehen, häufig waren sie sogar den Männern gegenüber in der Mehrzahl.

Ein voller Erfolg war auch wieder die Wattwanderung. Unter der bewährten Leitung von Dorni ging´s in diesem Jahr nach Norderney, besonders ihr guter Kontakt zu Petrus klappte hervorragend.

Letzte erfreuliche Nachricht: Fünf Ruderinnen schafften 1998 das Sportabzeichen.

Hoffentlich macht uns im Jahr 1999 das Wetter keinen Strich durch die Rechnung, so dass wir alle unsere interessanten Ruderpläne verwirklichen können.

Der Neujahrsachter und das Eiswettrudern am 6.1.99 waren schon ein hoffnungsvoller sonniger aktiver Anfang - also weiter so !!!"

Elke Siemßen

Jahres- und Etatbericht der Altherrenabteilung über das Jahr 1998

"Das neue Jahr begann mit dem traditionellen Schlachtessen im Rahmen der Altherrenversammlung, zu der viele Mitglieder gekommen waren. Es gilt anzumerken, dass die Versammlung von außerordentlicher Fröhlichkeit und Spendenbereitschaft geprägt war. Möglicherweise war dieser Umstand auf das gestiftete Fass Bier zurückzuführen.

Nach der Beendigung des Winter- und Ausgleichstrainings begann die Saison 98 mit dem recht frühen Anrudern, zu dem allerdings wenige Altherren gekommen waren. Dies sollte in der nächsten Saison besser werden. Die Dienstagsmorgenruderer nahmen ebenfalls kurz nach Saisonbeginn ihr beliebtes Frühstücksrudern auf. Auch die Montagsruderer, die Senioren und Skatspieler waren in gewohnter Runde wieder recht aktiv. Das gemeinsame Achterrudern an den Donnerstagen machte allen Beteiligten viel Spaß, obwohl es wegen der Platzverteilung mitunter eng wurde. Besonders zu erwähnen ist jedoch die Tatsache, dass die Altherren in vorbildlicher Weise mehrfach "Anfängerinnen" aus dem Ruderkursus in ihren Achter integrierten.

Der Bockbierabend im Mai war gut besucht. Es war ein gelungener Abend, auf dem es recht stimmungsvoll und fröhlich zuging. An dem erstmals ausgerichteten Grillabend im Juni nahmen trotz der schlechten Wetterlage doch noch einige Altherren teil und stärkten sich nach dem Rudern in netter Runde auf der Terrasse beim Grillbuffet.

An der von den Altherren organisierten Bratkartoffelfahrt nach Hasenbüren haben viele Mitglieder teilgenommen. Bei teils stürmischer Wetterlage erreichten wir jedoch den sicheren Segelhafen und ließen uns das Bauernfrühstück schmecken. Die Rückfahrt gestaltete sich weitaus angenehmer. Bei aalglattem Wasser glitten unsere Boote nur so dahin. Der Altherrenachter war so in Fahrt, dass die Mannschaft drauf und dran war, noch weiter bis zum Wehr zu rudern.

Neu im Programm war der von uns ausgerichtete Ruderbrunch. Wir trafen uns an einem Sonntagvormittag im Juli mit unseren Frauen zum Rudern bei herrlichem Wetter. Anschließend servierte uns Herr Erbel ein hervorragendes Brunchfrühstück mit allem Drum und Dran. Es war ein schöner Vormittag.

Die jungen und alten Barkenbrüder haben sehr erlebnisreiche Touren hinter sich gebracht. Die alten Barkenbrüder erkundeten die Schlei in Schleswig Holstein und die jungen Barkenbrüder befuhren unter teils widrigen Umständen den Bodensee und Hochrhein. Beide Fahrten zeichneten sich offiziell durch harmonische Kameradschaft aus. Wie man hört, laufen die Planungen für das neue Jahr schon wieder auf Hochtouren

Zum Saisonausklang führten wir wieder das traditionelle Freimarktsrudern bei Glühweinpunsch mit netten Beigaben von Walter und John durch. Beim anschließenden Abendessen gab es leckeren Räucheraal und wir verbrachten wieder einen fröhlichen Abend.

Insgesamt betrachtet gilt es festzustellen, dass die Rudersaison 1998 durch das überwiegend schlechte Wetter beeinträchtigt war.

Am Totensonntag trafen wir uns im Club zur Kranzniederlegung im Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder.

Zum Jahresende haben wir uns in gemütlicher Runde im Club zu unserer beliebten Feuerzangenbowle getroffen. Wenn auch leider mal wieder der Rum viel zu früh zur Neige ging, war die Stimmung dennoch hervorragend.

An der Silvesterfeier im Bootshaus haben viele Altherren mit ihren Frauen teil genommen. Es war ein gelungenes Fest.

Ich habe, soweit dies möglich war, die Interessen der Altherren und des Clubs einvernehmlich auf den Vorstandssitzungen vertreten. Alle Geburtstagsjubilare in unserem Kreis erhielten den obligatorischen rotweißen Blumenstrauß mit entsprechenden Glückwünschen. Herausragender Geburtstagsjubilar ist Hans Lorke, der im Frühjahr seinen 90. Geburtstag hier im Club feierte.

Unsere Stammtischabende fanden regelmäßig statt, mal mehr, mal weniger gut besucht.

Zu unserer Kasse ist zu sagen, dass wir am Jahresanfang mit unserer Kollekte einen Betrag von 723,00 DM zur Verfügung hatten. Dieser Betrag ging fast vollständig für Porto- und Repräsentationsaufwendungen auf.

Das war das Jahr 1998, rückblickend betrachtet leider auch wieder viel zu schnell vergangen. Ich denke, wir alle haben miteinander wieder viele sportliche und gesellige Stunden hier in der HANSA verbracht. Ihr alle habt toll mitgemacht. Auf geht´s in die Saison 1999."

John Thoms

Jahresbericht der Jugendabteilung

Die Jugendabteilung setzt sich vorwiegend aus Trainierenden zusammen. Ein sonstiges Programm wurde nicht angeboten. Jan-Willem Flack und Martin Gutwinski versahen das Amt des Jugendleiters, wobei Martin im Sommer 1998 in ein Auslandsschuljahr ging, Andreas Porthun vertrat ihn kommissarisch.

Am 11.02. fand die Jugendversammlung 1999 statt. Jan-Willem und Andreas stellten sich nicht wieder zur Verfügung. Aus den Reihen der Jugendlichen (von 24 eingeladenen waren 5 erschienen) konnte keine Wahl getroffen werden. Im Vorfeld erklärte sich Britta Möhlheinrich bereit, dieses Amt zu übernehmen. Wir danken ihr für diesen Einsatz, den sie neben ihrer Ausbildertätigkeit leistet.

5) Clubschlüssel

"Das letzte Clubschlüssel-Jahr war im Großen und Ganzen wieder erfolgreich. Es wurden sechs Ausgaben im vorgesehenen Zeitrahmen herausgebracht und an die Mitglieder per Postvertrieb verteilt.

Schaut man ein wenig hinter die Kulissen, sieht vieles nicht mehr so toll aus. Es wird zunehmend schwerer, die Zeitung mit Beiträgen zu füllen. Leider sind immer weniger Mitglieder bereit - auch nach persönlicher Bitte - Artikel zu schreiben. Die Situation bei den Werbeanzeigen ist ebenfalls nicht zufriedenstellend.

Die Mitarbeitersituation in der Redaktion ist seit langem stabil: Sigrid Martin erledigt zuverlässig die Texterfassung. Elke Thoms liest die Texte Korrektur und schreibt und verschickt die Anzeigenrechnungen. Ingo Fechtmann holt die fertigen Zeitungen aus der Druckerei ab und erledigt den Postversand. Ohne Ingo wären außerdem in den letzten Ausgaben viele Fotos weniger erschienen.

Allen, die im Berichtsjahr am Clubschlüssel mitgewirkt haben, möchte ich hiermit herzlich danken.

Schaut man nach vorne, so ergeben sich zur Zeit zwei Punkte, die vorrangig optimiert werden müssen. Die Situation bei den Anzeigen muss verbessert werden. Da ist jedes Mitglied aufgerufen, in seinem Umfeld mögliche Anzeigenkunden auf den Clubschlüssel anzusprechen. Außerdem sollte die Artikelversorgung, wie auch immer, besser und zuverlässiger werden. Wer Ideen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge hat oder seine Mitarbeit anbieten kann, ist eingeladen, Kontakt aufzunehmen."

Olaf Köhn

6) Geselligkeit

Zum Fest- und gesellschaftlichen Rahmen, der für alle Mitglieder ob jung, ob alt, zur festen Einrichtung geworden ist bzw. sein sollte, zählen die Kohlfahrt, das Osterfeuer und Sommerfest, die Trainingsverpflichtung, der Gründungstag der "HANSA" mit der Jubilarehrung,, die Siegerehrung und die Silvesterfeier, die Kaffeenachmittage sonntags im Bootshaus; auch die Kranzniederlegung am Totensonntag zum Gedenken unserer Toten zählt zu den festen Einrichtungen.

Der Höhepunkt ist das Stiftungsfest im Kuppelsaal des Parkhotels, wenn die Beteiligung auch zu denken gibt.

Im Jahre 1998 zählte sicherlich der interne und offizielle Empfang Christianes anlässlich der Weltmeisterschaft zum herausragenden Ereignis.

Hinzu kommen - wie bereits erwähnt - die vielen geselligen Unternehmungen der einzelnen Abteilungen.

7) Ökonomie

Über unsere Ökonomie gibt es nichts zu berichten. Wir sind froh, die häufigen Wechsel der vergangenen Jahre überstanden zu haben. Herr Erbel ist stets bereit, auf unsere Wünsche einzugehen und Absprachen einzuhalten. Natürlich kann es nur soweit funktionieren, wie wir im gegenseitigen Verständnis handeln.

Herr Erbel, wir danken Ihnen für gute Zusammenarbeit.

8) Hausmeister

Bereits am 1. November 1997 fand ein Hausmeisterwechsel statt. Frau Conin und Herr Kluge zogen sich ins Privatleben zurück. Das Ehepaar Kollath übernahm die Aufgaben und ist bemüht, in unserem Sinne die Anlagen in Ordnung zu halten. Auch Herrn und Frau Kollath gebührt unser Dank.

Liebe Ruderkameradinnen, liebe Ruderkameraden,

der Jahresbericht 1998 ist damit abgeschlossen.

Wir haben ein erlebnisreiches, interessantes und erfolgreiches Jahr hinter uns. Ich danke all denen, die offizielle Vorstandsarbeit geleistet haben oder unermüdlich im Hintergrund agierten, für ihre Bereitschaft und ihren Einsatz.

Für eure Aufmerksamkeit danke ich euch.

Ute Kolb

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