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Bremer Ruder-Club "Hansa" (1879/83) e.V. |
Wanderfahrt auf der
Aller
17./18. Oktober 1998

Das Wandern ist doch Giselas Lust......,
denn Rudern bringt bei Wind viel Frust.
Das Wasser war auch nicht so tief,
weshalb der Rest der Mannschaft lief
und Doris und Jörg den Vierer bis zur Aller stakten,
wo wir andern uns samt Gepäck in die Boote wagten.
Wir hatten viel Seegang, ruderten am Ufer entlang,
und hingen plötzlich im Gestrüpp –
es ging nicht vor und nicht zurück.
Die Steuerfrau rief "backen",
trotz wildem Geplansche blieben wir stecken,
denn das Kommando war noch nicht genug geübt,
die Obfrau geriet langsam in Wut und fing an zu schreien,
doch schließlich gelang es der Bugfrau, uns zu befreien.
In gewissen Sachen sind manche Ruderer ganz eigen,
weil sie es furchtbar hassen,
den Hintern über die Bordwand zu beugen
und das Wasser ins Wasser zu lassen.
Also suchten wir eine passende Landestelle,
doch die starke Allerwelle
trieb uns furchtbar schnelle
weg von der Pinkel-Stelle.
Die Wende über backbord/steuerbord
trieb uns immer weiter fort.
Nachdem wir die Wende endlich schafften
und gegen die Strömung kämpften,
zog Gisela uns schließlich durch den Sumpf an Land,
sie stand da schon – mit nassem Strumpf und Schuh in der Hand.
Wer wandert/rudert, muss auch mal was essen:
Hagens Butterkuchen wird man nicht vergessen,
der war wirklich köstlich.
Nach dem Verzehr von reichlich Schnucke mit Kroketten
trieben uns die Heidegeister dann bald in die Betten.
Das wär’s für heut’, liebe Leut’.
Margita Voswinkel