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Bremer Ruder-Club "Hansa" (1879/83) e.V. |
Das Team der Jungen und Mädchen (JuM)
Jens Große (1984): Schaufelt mit voller Kraft das Wasser weg. Am Start kaum zu bändigen beziehungsweise festzuhalten. Manchmal in geheimer Mission unterwegs. Holt als Steuermann alles aus seiner Frauschaft raus. Im Sommer ist er mehr im Wasser als im Boot.
Eric (1982) und Jessica Hemblen (1984): Fahren im Gig-Zweier gerne Rennen gegen ältere Herren. Nach längerer Ruderabstinenz während des Sommers wieder an Bord.
Vanessa Kuhlmann (1983): Rudert gerne "Rosi". Nimmt die Anweisungen ihres Betreuers treu ergeben mit "Ja, Meister!" entgegen.
Alena Küntzel (1984): Meistens gibt sie den Schlag an oder möchte an der Steuerleine ziehen. Beim Training ist das Lernen von Englischvokabeln ihre zweitliebste Beschäftigung. Spielt gerne Activity. Wenn es kalt ist, muß sie beim Rudern erstmal ihre Finger reanimieren.
Mette Laß (1985): Bevorzugt gerne die breiteren Einer. Turnt gerne an Bootswagen herum. Hat noch leichte Probleme mit ihrer Identität: "Wer bin ich denn?!"
Svenja Wichmann (1986): Fühlt sich im Rennen wie ein Ruderroboter. Gibt ihrem Betreuer wertvolle Hinweise in Bekleidungsfragen. Sucht seine ersten grauen Haare. Möchte nächstes Jahr freiwillig auf dem Werdersee um die Bojen fahren.
Betreuer: Oliver Hahn (1968) und Britta Möhlheinrich (1979)
Die Aktivitäten
Die Regattasaison eröffnete Alena Küntzel auf der Bremer Regatta. Jens Große konnte das JuM-Team nicht erweitern, weil er sich auf einer Klassenfahrt den Daumen gebrochen hatte. So fuhr Alena im Einer mit vollem Einsatz ihrer Kräfte ihren ersten Slalom und ein Kurzstreckenrennen (300 m). Sie mußte aber noch ein paar anderen Gegnerinnen den Vortritt lassen.
Die Badesaison begann im Mai mit einem Abstieg des Betreuers über seinen Fahrradlenker und einer Landung in der kleinen Weser. Diesen filmreifen Stunt ohne Zuschauer löste eine große Baumwurzel aus, die sich quer über den Uferweg hinzog.
Der Sommer mit seinem guten Wetter gab uns hauptsächlich die Gelegenheit zum Einerfahren mit Baden oder Baden mit Einerfahren auf dem Werdersee. Vom Bootsanleger aus wurden noch Fische eingefangen, tote Ratten im Wasser gesehen und noch viel mehr interessante Sachen erforscht.
Nach den Sommerferien ging es dann mit der Besatzung (Jens Große, Vanessa Kuhlmann, Alena Küntzel, Svenja Wichmann) zur Regatta nach Hoya. Zuerst stand im Hafen von Hoya ein Einzelzeitfahren (2 x 150 m) im Einer mit einer Wende um eine Boje auf dem Programm. Am Sonntag folgte das Slalomrennen. In den Rennen mit vielen guten TeilnehmerInnen waren unserer Gruppe die Plätze im Mittelfeld sicher. Das absolute Ereignis in Hoya ist natürlich immer noch die Regattaparty. Als wir nach der Party zum Quartier zurückkehrten, gab es noch vieles, was wichtiger war als zu schlafen.
Unsere Gruppe beteiligte sich dieses Jahr zum ersten Mal an den JuM-Rennen auf den Bremer Meisterschaften. Im Mixed-Vierer (mit Svenja Wichmann, Jens Große, Vanessa Kuhlmann, Alena Küntzel, Stf. Mette Laß) waren die zwei Boote der Konkurrenz entweder mit einem Mutanten (großer Junge) und erfahreneren RuderInnen besetzt. So hatte unserer Vierer den dritten Platz eingefahren. Im Zweier-Rennen gab es nach den beiden erstplazierten Booten einen glücklichen und hauchdünnen Vorsprung für Alena Küntzel/Vanessa Kuhlmann vor Svenja Wichmann/Jens Große.
Die Badesaison beendete, diesmal im Oktober, wieder der Betreuer beim Hochziehen des Trimmi-Einers auf dem Werderseeanleger. Der Anleger war etwas zu schmal, um das Boot ganz hinaufzuziehen. So ging der letzte Schritt rückwärts genau zwischen Anleger und Ufer ins Wasser. Es folgte eine etwas kühle, aber weiche Landung. Nach dem Aufladen der Boote wurde er von seinen RuderInnen sofort zum Duschen geschickt.
Das Jahr ist schon fast vorüber. Solange das Wetter es zuläßt, wollen wir am Wochenende rudern (sonntags 10 Uhr) und in der Woche in die Turnhalle gehen (Ort steht noch nicht genau fest). Ansonsten wird der nächsten Saison entgegengefiebert. Auf jeden Fall hat die vergangene Rudersaison mit der Gruppe sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an Britta Möhlheinrich für die Unterstützung bei der Betreuung der Gruppe.
Oliver Hahn
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