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"Hansa" (1879/83) e.V.

Regatta Hamburg

Die fünf "Hansa"-Ruderer Simon, Willi, Christian, Sascha und Sebastian sowie die beiden Ruderinnen Kerstin und Anja machten sich mit ihren drei Trainern Gerhard und Brigitte Haase und Julia Wolter und der dazugehörigen Fan-Gemeinde am Freitag, den 6.6.97 auf den Weg ins stürmische Hamburg.

Gleich nach der Ankunft wurden die Boote aufgeriggert, und ab ging es zur Streckenerkundung bei Wind und Welle. Julia und Sebastian begaben sich danach auf die Suche nach einem Pizzaladen, während die anderen anspruchsloseren Ruderer ihre mitgebrachten Brote bzw. ihre Nudeln auspackten und sich zu Gemüte führten. Simon versuchte krampfhaft, seinen Gaskocher in Gang zu bekommen. (Er verbrannte sich dabei fast die letzte Gehirnzelle), während Willi die Flamme seines Kochers mit nur einer Handbewegung zum Brennen brachte.

Am nächsten Morgen wurden alle Ruderer zwecks Trainings wieder aufs Wasser geschickt. Wiebke begann die Suche nach fünfblättrigen Kleeblättern, damit alle Hansa-Ruderer viel Glück hatten. Doch sie brach bald die Suche erfolglos ab.

Auch ohne die Kleeblätter fuhren fast alle sehr zufriedenstellend.

Am späten Nachmittag traf der Rest des Fan-Clubs an der Dove Elbe in Hamburg ein. Obwohl einige von ihnen gleich wieder zurück nach Bremen fuhren (Joop und Joss wegen ihrer Freundinnen usw.) erkämpfte sich Hansa drei Siege und weitere gute Plazierungen. Die drei Siege gingen auf das Konto von Christian Walter und Willi Flack im Lgw.-Doppelzweier A I, Kerstin Mocha im Lgw.-Einer A I und Christian Walter erneut im Lgw.-Einer A I.

Bei einer Regatta dieser Größe und von diesem Niveau sind auch die zweiten, dritten, vierten und fünften Plätze gut, solange man nicht meilenweit hinterherfährt. Die Schuld kann man dann natürlich Wind und Wellen oder dem Anfängerdasein in die Schuhe schieben, aber das Wetter ist für alle gleich, wie so manches umgekippte Boot bewies, und Anfänger waren wir schließlich auch alle mal, und die Bahn 1 in Hamburg war für alle, die darauf ruderten, ebenfalls gleich.

Hoffentlich trainieren alle fleißig weiter, so daß Hansa im nächsten Jahr noch mehr Athleten mit nach Hamburg nehmen kann, auf der ewigen Jagd nach guten Plazierungen.

Anja Mühlenbruch

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