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Bremer Ruder-Club "Hansa" (1879/83) e.V. |
Vorstand
Unsere letzte Jahreshauptversammlung liegt nun fast genau ein Jahr zurück. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, ging der Vorstand mit unverändertem Team ins neue Geschäftsjahr.
Unsere Vorstandssitzungen fanden monatlich statt, abwechselnd im Gesamt- oder nur mit dem geschäftsführenden Vorstand. Im Juni und im Oktober wurden öffentliche Vorstandssitzungen durchgeführt, die bei unseren Mitgliedern wieder auf sehr positive Resonanz stießen. Hinzu kam, daß wir uns als Vorstand im Oktober den bis dahin neu eingetretenen Mitgliedern vorgestellt haben.
Nach der letzten Jahreshauptversammlung nahmen auch drei Ausschüsse ihre Arbeit auf. Im Auftrag der Mitgliederversammlung überarbeiteten Barbara Schneider und Jürgen Keuneke erneut unsere Satzung mit dem Ziel, heute nun endlich zu einer Entscheidung darüber zu kommen. Unabhängig vom Ausgang dieses Themas möchte ich mich schon jetzt recht herzlich bei den beiden für diese nochmalige Überarbeitung bedanken. Ein weiterer Kreis von Mitgliedern beschäftigte sich mit den Vorbereitungen unseres 50. Gründungstages. Das Ergebnis war eine sehr gelungene Veranstaltung, die uns allen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein dritter Arbeitskreis wurde zur Umgestaltung des Clubraums eingesetzt. Als Zwischenergebnis wurde den Mitgliedern im Mai ein hoch interessanter, aber auch sehr gewagter Entwurf in Form einer Skizze präsentiert. Dieser wurde dann aber in Absprache mit Familie Erbel zunächst "auf Eis gelegt", da mittlerweile die Notwendigkeit für eine schnelle Umsetzung dieser Pläne nicht mehr gesehen wurde.
Dennoch darf ich mit auch bei diesen beiden Ausschüssen recht herzlich für ihre Mitarbeit bedanken.
Neben den gewählten Vorstandsmitgliedern gab es auch 1996 wieder viele nicht genannte Helfer, die uns bei der Arbeit tatkräftig unterstützt haben. Hervorheben möchte ich einmal den Einsatz von Bothilde Meyer-Richtering und von Oliver Hahn.
Bothi war auch im letzten Jahr wieder immer zur Stelle, wenn es darum ging, kurzfristig die sportliche Ausbildung einzelner Mitglieder zu fördern oder die Betreuung von Gruppen zu übernehmen, die weder Training noch einzelnen Breitensportgruppen zugeordnet werden konnten. Sie sorgte auch dafür, daß unsere Kilometerdatei immer auf dem neuesten Stand war.
Gefreut hat mich auch, mit welch großem Engagement Olli Hahn, zuletzt allein, die Betreuung unserer jüngsten Mitglieder übernommen hat. Es war schon toll, diese Gruppe sonntags mit vielen Einern zum Werdersee ziehen oder sogar mit einem Achter auf die Weser gehen zu sehen.
Auch im letzten Jahr lag die Mitgliederverwaltung in den Händen von Anne Kopp, die zusammen mit Paul Schneider auch das Beitragswesen geführt hat. 51 neue Mitglieder haben wir 1996 aufgenommen. Dagegen stehen aber auch wieder 34 Austritte, so daß insgesamt die Zahl unserer Mitglieder leicht ansteigen konnte.
Die Summe der geruderten Kilometer lag mit rund 75.000 km etwas über dem Niveau des Vorjahres. Schade nur, daß unsere Spitzenruderer ihre Jahresleistung gar nicht bzw. nur unvollständig eingetragen haben.
Erstaunlich auch, daß wieder die meisten Kilometer von dem Mitglied mit der Nummer 998 - Auswärtige bzw. Gäste - gerudert wurden. Hier sollte zukünftig jeder mehr Sorgfalt bei seinen Eintragungen in das Fahrtenbuch an den Tag legen.
In die Jahresbestenliste haben sich 1996 folgende Mitglieder einschreiben können. Ich möchte diesen nun den obligatorischen Becher überreichen:
Kinder bis einschl. 14 Jahre:
Christopher Behnken, 1.087 km
Im Vorgriff auf den Tagesordnungspunkt 4 der Hauptversammlung gehe ich zunächst kurz auf unsere Finanzen ein. Auch das abgelaufene Geschäftsjahr wurde wieder mit fast ausgeglichenem Ergebnis abgeschlossen, und das, obwohl große Aufgaben, wie die Teilnahme an internationalen Regatten oder die Sanierung des Anlegers vorgenommen wurden. Mein Dank geht an alle Ressortverantwortlichen, die durch sparsames Haushalten zu diesem Ergebnis beigetragen haben, natürlich aber an unsere Rechnungsführung für die gewohnt sorgfältige Buchführung und das Zusammenhalten unserer Gelder.
Vergleicht man den vorgelegten Jahresabschluß mit dem Voranschlag für 1996, so wird schnell deutlich, daß uns auch in diesem Jahr wieder viele Mitglieder und Firmen durch großzügige Spenden tatkräftig geholfen haben. So wurde das Training mit den in 1996 außergewöhnlich hohen Kosten zu fast zwei Dritteln vom Förderverein getragen. Dieser hat wiederum ungefähr 50% dieser Summe einer Spende der Fa. Atlanta zu verdanken. Aber auch die Sanierung unseres Anlegers ohne zusätzlichen Finanzierungsaufwand war nur möglich, da uns hier eine überraschend hohe Spende eines Mitglieds zur Verfügung stand.
Mein besonderer Dank geht deshalb noch einmal an alle, die uns im letzten Jahr hierbei geholfen haben.!
All unsere Club-Veranstaltungen konnten aber nur deshalb so gut gelingen, weil wir dabei von unserer Ökonomie so tatkräftig unterstützt wurden. Mein Dank geht hier an Herrn und Frau Erbel, die sich mit großer Einsatzfreude bereits im ersten Jahr bei der Hansa so gut auf die Belange unserer Mitglieder eingestellt haben.
Unsere Außenanlagen, die Bootshalle und die angrenzenden Räume befanden sich stets in einem sehr ordentlichen Zustand. Hier geht mein besonderer Dank an unser Hausmeister-Ehepaar. Frau Conin und Herr Kluge haben auf sehr angenehme Art und Weise wieder dafür gesorgt, daß auf unserem Clubgelände alles mit rechten Dingen zuging.
Liebe Ruderkameradinnen und Ruderkameraden,
ich möchte an dieser Stelle meinen Jahresbericht für das
abgelaufene Geschäftsjahr beenden. Es gibt bestimmt noch mehr Ereignisse,
die hätten erwähnt werden sollen. Dafür haben wir aber auch
unseren CLUBSCHLÜSSEL, der in seinen kommenden Ausgaben einige Ressortberichte
in ausführlicher Form präsentieren wird.
Mein Dank geht noch einmal an alle Mitglieder, die, ob mit oder ohne Posten, wieder dafür gesorgt haben, daß auch das abgelaufene Geschäftsjahr des Bremer Ruder-Clubs "Hansa" so erfolgreich verlaufen ist!
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Eine Saison nach dem Motto "Von allem ein bißchen" liegt hinter uns: Herz, Schmerz, Intrigen, wie aus einer durchschnittlichen deutschen Vorabendserie. Selten hat das Training so viele Gemüter bewegt.
Niederlagen und Erfolge wechselten sich ab, bei nahezu jedem Boot. Jens siegte auf den ersten Regatten deutlich, erkrankte und verkaufte sich danach unter Wert. Kerstin startete in einem mittelmäßigen Zweier und fuhr letztlich schnellen Einer. Die Junioren im Vierer siegten in Frühjahr, aus Chaoten wurden lamm-fromme, ehrgeizige Trainingsleute, ruderten durch ein Tief, behindert durch Schullandheim und schlechte Schulnoten, fingen sich wieder und ruderten sich in die deutsche Spitze, kamen nur auf der Meisterschaft nicht ins Finale und und und.
Dennoch hatten wir eine erfolgreiche Saison. Siege im Frühjahr und im Herbst. Neun Boote auf deutschen Meisterschaften: einen 6. Platz für Kerstin Mocha im Einer, den 6. Platz für Annette im Einer, 5. Platz für Christiane und Annette im Zweier und die Silber-Medaille auf der Deutschen für Olli im Zweier. Alle Boote, die wir im Laufe des Jahres an den Start schickten, waren mindestens einmal erfolgreich. Zu unserer größten Freude gilt das auch für die Anfänger-Teams zum einen sowohl als auch für die Männer-Crew um MOK zum anderen. Wir tanzten somit auf allen Hochzeiten, und das sogar mit Erfolg. Das war unser Ziel, und deswegen sind wir sehr zufrieden.
1996 war ein Olympia-Jahr. Für die Hansa hieß das, zwei Aktive gerade im Laufe ihrer Vorbereitungen so zu fördern, als daß man sich bei knappem Scheitern keine Vorwürfe hätte machen müssen, sprich optimal. Optimal ist ein dehnbarer Begriff, und dank der Unterstützung von Seiten der Fa. Atlanta war es zumindest möglich, Annette und Oliver schon im Winter, und wir erinnern uns an viel Eis, in die Sonne zu schicken. Mit darüber hinaus großer Hilfe des Fördervereins gingen wir diese Vorbereitungen an, konnten im Laufe der Saison leider nur partiell Lorbeeren ernten. Annette spürte relativ schnell, daß Studium und eine Olympia-Vorbereitung wahnsinnig kraftraubend sind, daß ein Hauch einer Chance nur im Zweier mit Christiane bestand. Auch dieser kam auf der DM über einen Finalplatz nicht hinaus. Traurig waren beide, aber nicht richtig frustriert. Es hat nicht sollen sein, der Versuch war's aber wert.
Bei Olli dagegen ließ sich die Saison gut an, und der Platz im Olympia-Vierer schien sicher. Ein Bundestrainer muß nach Höchstem streben, Stillstand heißt Rückschritt, weswegen er einen Platz des Vierers austauschte und verlor. Der Vierer wurde in Atlanta 5., ohne Olli. Dieser war frustrierter Ersatzmann und im Vorfeld ausgemustert worden. Es gab viele Diskussionen, Fakt ist, daß solch unpopuläre Entscheidungen im Sport getroffen werden, Politik gemacht wird, und trifft es einen Freund, Bekannten, unseren Olli, ist es hart und schwer hinzunehmen. Olli rehabilitierte sich mit neuem Partner bereits auf den großen Regatten und wurde letztlich auf der deutschen Meisterschaft Vizemeister im Zweier. Ein schöner Erfolg, der gleichzeitig die Nominierung zur WM bedeutete. Der Olympia-Ersatz-Zweier wurde auf der WM 3., und Olli beendete eine Saison voller Höhen und Tiefen mit einer internationalen Medaille.
Wo gehobelt wird, fallen Späne, und es ist klar, daß es immer mal das eine oder andere Problemchen gibt, das es zu lösen gilt. Schulsorgen des einen und Nominierungssorgen des anderen. Auch Persönliches kommt schon mal zum Tragen, wenn man eng und viel aufeinander hockt. Wenn dann eine Ruderin das Weite sucht und sich woanders besser gefördert sieht, dann ist das schade, letztlich unterstützen wir aber auch entsprechende Wechsel. Wird eine Gruppe immer größer, und dieses ist bei uns erfreulicherweise der Fall, wird es schwieriger, auf einzelne speziell eingehen zu können. Das Waschen schmutziger Wäsche sollte, so oder so, nicht sein. Auch der Clubschlüssel als Medium, um Diskussionen zu führen, die eigentlich schon geklärt sind, halte ich für falsch. Die Lösung wird dadurch nicht besser oder schlechter, die Atmosphäre aber leidet. Bevor aus Mücken Elefanten werden, bitte ich zukünftig Fragen und Bedenken bezüglich des Trainings den Beteiligten gegenüber zu äußern, und alles wird wieder gut.
In diesem Sinne möchte ich mich bei allen Mitgliedern und Förderern, Eltern und und und für die Unterstützung des Trainings 1996 bedanken.
Über 20.000 Kilometer wurden auch in diesem Jahr wieder von unseren Mitgliedern auf den verschiedenen Wanderfahrten zurückgelegt. Der Rhein, die Oder und die Mosel sowie verschiedene Gewässer in Dänemark, Holland und Irland waren unser Ziel.
Die Bedingungen für das DRV-Fahrtenabzeichen wurden dabei von folgenden Mitgliedern erfüllt:
1. Gold für
Bothi Meyer-Richtering (35)
Jens Thilo (10)
Elke Siemssen (10)
Peter Kloss (5)
2. Normale Wiederholungen für
Günther Kupplich
(der für 1995 noch das Goldene nachträglich bekommt)
Holger Hartmann
Anja Bolte
Gisela Temme
Ursel Schüßler
Hermann Meyer-Richtering
Martin Soltau
3. Erstmalig
Margita Voswinkel
Birgit Pfeifer
Die Nadeln und Abzeichen für die goldenen und erstmaligen Fahrtenabzeichen sind bestellt und werden zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.
Nach zwei erfolglosen Jahren wurde 1996 mal wieder der Duckdalbenvierer ausgefahren. Allerdings ging nur eine Mannschaft mit Britta Rosig, Holger Hartmann, Oliver Hahn, Frank Schwan und Volker Schenk an den Start. Ich bin mir nicht sicher, ob dies für einen Preis ausreichend war.
Dagegen wurden die Bedingungen für unseren Breitensportwettbewerb von folgenden Hanseaten erfüllt:
Bothi und Hermann Meyer-Richtering
Holger Hartmann
Volker Schenk
Jens Thilo
Allen erfolgreichen Teilnehmern gratuliere ich recht herzlich!
Der Bestand an Renn- und Gigbooten befand sich über die Saison in einsatzfähigem Zustand. Größere Schäden an Booten sind nicht vorgekommen. Ein Dank an die Werkstattmannschaft, die der Hansa auch in diesem Jahr teure Werkstattkosten erspart hat.
In dem abgelaufenen Jahr sind folgende neuen Boote in den Bootspark aufgenommen worden:
Es muß auch bemerkt werden, daß mit unserem Bootsmaterial sehr unpfleglich umgegangen wird. Der Ruder-Club "Hansa" gehört uns allen, DIR und MIR und nicht einer anonymen Gesellschaft. Als Beispiel: Verlust von 8 Rollsitzen innerhalb kürzester Zeit.
Bitte geht mit unserem Eigentum vorsichtig und schonend um.
Für die kommende Saison wird der Mitgliederversammlung vorgeschlagen, die Anzahl der Arbeitsdienststunden auf 6 Stunden zu reduzieren.
Nachdem Silvester 96/97 bereits gefeiert ist, heißt es auch für die Jugendabteilung, das Jahr in schriftlicher Form Revue passieren zu lassen. Viel haben Wiebke und ich nicht angestellt. Die Aktivitäten der Jugendabteilung überschnitten sich, wie immer und üblich, mit denen der Trainingsabteilung. Allerdings ist der Jugendraum endlich so eingerichtet, wie ich mir das im gröbsten vorgestellt habe. Eine Mikrowelle, eine Stereoanlage, ein Fernseher, ein Wasserkocher etc. stehen fortan nicht nur den Jugendlichen zur Verfügung. Außerdem wurde zusammen mit der Trainingsabteilung ein Set Unihoc-Schläger angeschafft, womit das Hallentraining am Freitagabend interessanter gemacht werden konnte. Leider mußte der schon traditionelle Freimarktsumzug in diesem Jahr mangels Interesse ausfallen. Im Februar planen wir noch, mit der gesamten Mannschaft an einem Räuberessen teilzunehmen. Über die sportlichen Aktivitäten wurde größtenteils im "Clubschlüssel" berichtet.
Bleibt noch anzumerken, daß in diesem Jahr zwei "Neue" unsere Posten übernommen haben. Wiebke hat, wie bekannt aus vielen Artikeln, den Verein gewechselt und ließ sich nicht mehr als Jugendleiterin vom BRC "Hansa" aufstellen. Da mein Abitur und anschließend die Bundeswehr in diesem Jahr rufen, ließ auch ich mich ablösen. Sascha Heißenbüttel und Sebastian Rieck werden fortan Jugendleiter sein.
Wie ihr alle mitbekommen habt, hat der Club einen überholten Anleger.
Der dem Anleger stark zusetzende eingeschwemmte Sand wurde unentgeltlich
abgebaggert.
Eine Bootswerft in Bremen hat unseren Anleger überholt, versteift
und gestrichen.
Die Anlegerbrücke wurde durch eine Firma entrostet (sandgestrahlt).
Wir Mitglieder haben die Brücke mit Spezialfarbe gestrichen und
den gesamten Holzbelag der Brücke und des Schwimmkörpers erneuert.
Es wurden über 500 Arbeitsstunden von den Mitgliedern bei diesen
Renovierungsarbeiten geleistet.
Die Bootanlegersanierung hat uns etwa 26.000 DM gekostet. Davon allein
1.100 DM für die Entsorgung des alten Holzbelages!!
Die Damenabteilung hat durch Eigenleistung "neue" Umkleideschränke
(unentgeltlich aus der Hochschule Bremen) bekommen.
Der Umkleideraum der Damen wurde gestrichen.
Die Plane über der Terrasse wurde durch eine Spende der Skatbrüder
erneuert.
Wir hatten am Haus einige Schäden, die durch Firmen behoben werden
mußten.
Die Abwasserpumpe mußte überholt werden.
Der Elektroherd in der Gastronomie mußte überprüft
werden.
Defekte, die bis jetzt nicht behoben worden sind:
Betondachstützen der Bootshalle auf der "Post-Seite" müssen
saniert werden.
Weitere Arbeiten siehe "Wunschliste-Arbeitsdienst"
Da weitere Arbeiten am Haus gemacht werden müssen, wird der Mitgliederversammlung
vorgeschlagen, die Anzahl der Arbeitsdienststunden für das Jahr 1997
auf 6 Stunden festzusetzen.
Am 1. Mai verstarb im Alter von 61 Jahren unsere Ruderkameradin Gisela Richter.
Wir wollen sie in lieber Erinnerung behalten.
Erst lange eisige, dann naßkalte Zeiten und der Wechsel in der Ökonomie ließen die Aktivitäten relativ spät im Jahr starten. Dann aber waren die Hansa-Damen das ganze Jahr über recht zahlreich und rege bei vielen Unternehmungen mit oder ohne Rudern zu sehen.
Treffen ohne Rudern
1. Blaue Montage:
Februar: Mini "Klön" zu dritt (Ilse, Ursel, Elke)
März: große, nette Runde bei und mit 82
April: Rudern und Klönen bei Hansa
Mai: Maibowle und Rudern mit den Frauen vom VRV, letzte Fahrt der Hansa
Uralt)
Juni: Rudern und Essen bei Hansa
Juli: Frauenstadtführung mit Wilma (siehe Clubschlüssel)
August: Statt Treffen im Wald bei Helma gab es ein sehr überraschendes
fröhliches Stühlerücken bei Helga.
September: Zwiebelkuchen und Federweißer bei Elke
Oktober: Minirunde bei Hansa
November: Tanzen mit Anneliese. Wieder ein voller Erfolg! Einige Fortschritte
sind schon erkennbar.
Dezember: Feuerzangenbowle in großer gemütlicher Runde,
Teilnahme an der Kuchenschlacht im März beim VRV, 3.Wattwanderung
nach Spiekeroog (23.6.) bei Regen, Wind und knietiefem Matsch, anstrengend
für einige. Aber trotzdem ein tolles Erlebnis, 4. Musical in Lilienthal
Nach Regengüssen und Gewitter bis 5 Minuten vor Beginn blieb es während
der ganzen Vorstellung trocken, 5. Nach den "Schieb-und Rück"aktionen
der Schränke im Umkleideraum im Frühjahr bekamen wir im Sommer
schöne, neue Schränke gespendet. Jetzt gibt es wieder mehr Platz
im Raum, trotz gleicher Schrankmenge, 6. Spalierstehen in Verden bei Inge
und Reinhold Werk (23.8.), 7. Das mißglückte Stühlerücken
bei den beiden mit "happy end" bei Schneiders. 9. Im Rahmen der 50-Jahr-Feier
des BRC Hansa wurden Barbara Behre und Ute Poppenheger geehrt. Barbara
für ihre 25jährige Mitgliedschaft. Ute wurde mit den gekreuzten
Riemen für ihre besonderen Verdienste im Verein ausgezeichnet.
Treffen mit Rudern
1. Durch die aktive Beteiligung aus der Damenabteilung an den Ruderkursen 96 konnten viele neue Mitglieder für den BRC Hansa gewonnen werden.
2. Wanderfahrten
Vom 28.6. bis 7.7. fand die Damenwanderfahrt mit der Barke "Gustav"
auf den Gewässern rund um die Grow in Friesland statt.
Die geplanten Wochenendfahrten auf der Ochtum und in Barßel mußten
leider mangels Beteiligung ausfallen.
Dafür waren die Hansa-Damen bei Fahrten auf Rhein, Oder, Weser,
Mosel, Lahn sowie in Kopenhagen und Rostock zu sehen.
Am 21.12. trafen sich 12 Ruderinnen von Hansa, 82 und dem VRV zum Achterrudern.
Diese Fahrt machte allen soviel Freude, daß wir es zur Tradition
machen wollen:
Jeden Samstag vor dem 4. Advent: Achterrudern.
Bei den Fahrtenabzeichen sei besonders Margitta Voßwinkel genannt.
Sie schaffte die geforderten Leistungen schon in ihrem 2. Ruderjahr.
3. Marathons, Rallyes
Bei der Teufelsmoorrallye und dem Wesermarathon (Gold!) und der Weserberglandrallye kamen Hansa-Damen ins Ziel.
Regatten
Die Beteiligung und Erfolge unserer Trainingsdamen sind im Saisonrückblick
im Clubschlüssel 5/96 nachzulesen.
Für die Masters-Frauen startete Bothi Meyer-Richtering und siegte
in Renngemeinschaft mit der Germania Kiel bei folgenden Starts:
Hummelregatta in Hamburg
Langstreckenregatta in Hardersleben (Gig)
Amsterdam 1000 m und Langstrecke
Elbe-Pokal in Dresden (Langstrecke)
Außerdem startete sie wieder beim Marathon in Lüttich (43,25
km) im Mixed 2x mit Hermann mit gutem Erfolg.
Ich wünsche allen Hansa-Damen ein erfolgreiches und aktives neues
Ruderjahr und hoffe, daß wir uns 1997 sehr häufig in fröhlicher
Runde im Verein treffen werden.
Am 23.01.1997 fand ordnungsgemäß die Versammlung der Altherren zur Wahl des Leiters der Altherren im Clubhaus statt. Viele erwartungsvolle Herren waren gekommen, zum Teil vorschriftsmäßig im Clubanzug gekleidet, und nahmen an der festlich gedeckten Tafel im Clubraum Platz. Vor dem offiziellen Teil des Abends war zunächst erstmal ein zünftiges Schlachtessen angesagt.
John Thoms begrüßte daher seine Mannen pünktlich, und unsere Wirtsleute ließen dann all die vielen leckeren "Schweinereien" auftragen. Es war eine Augenweide mit anzusehen, wie unsere Herren, der eine oder andere sicherlich entgegen innerlichen Fastenschwüren, mit großem Appetit, überwältigt von dem reichhaltigen Angebot, beherzt zulangten.
Feines Sauerkraut, Bratkartoffeln, gebratenes Kartoffelpüree, warme Blut- und Bregenwurst, Kassler, Kochwürste, Bauchfleisch und geräucherter Speck, wer konnte hierbei widerstehen? Es schmeckte allen Anwesenden sichtbar hervorragend. Wer wollte es da der honorigen Herrenschaft verwehren, nach so einem deftigen Mahl erst einmal die verdiente Verdauungsrunde zu genießen. Ein Spender war schnell bereit, und so erklang mit einem donnernden Hipphipphurra ein Prosit auf dieses üppige Essen.
Gut gestärkt wendete man sich nun der eigentlichen Tagesordnung zu. John Thoms eröffnete die Versammlung, stellte die einzelnen Punkte der Tagesordnung vor, verlas das Protokoll der letztjährigen Versammlung, gab einen Einblick über den Etat und trug den Jahresbericht 1996 vor.
Das Jahr 1996 war wieder von zahlreichen Aktivitäten der Altherren im Club geprägt. Außerhalb der vielen sportlichen Ereignisse kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz.
Montags mittags, dienstags morgens, donnerstags abends wurde regelmäßig gerudert. Zu erwähnen sind die Barkenfahrten der alten und jungen Barkenbrüder, die in Irland auf dem Shannon und in Deutschland auf der Mosel stattfanden. Es ist festzustellen, daß ein gewisser Stamm der Altherrenschaft regelmäßig ruderte und auch beim winterlichen Ausgleichstraining dabei ist. Dennoch der Appell an die anderen, mitzumachen, denn Sport und Bewegung sind nützlich für die Gesundheit.
John hat sich im Namen der Altherren um viele persönliche Clubgrüße zu den runden Geburtstagen und zu sonstigen Ereignissen gekümmert. Ein herausragendes gesellschaftliches Ereignis war der Kameradschaftsabend "50 Jahre HANSA". Hier verbrachten die Altherren bei einem besonderen Faß Bier und frischem Matjes wieder einmal fröhliche Stunden im Club. Erwähnenswert ebenfalls die großartige Geburtstagsfeier, zu der Herbert Köppe aus Anlaß seines 85. Geburtstages eingeladen hatte.
John hat aber auch, soweit das möglich war, die Interessen der Altherren auf den Clubvorstandssitzungen regelmäßig vertreten und selbstverständlich die Altherren-Hauptversammlung vorbereitet und durchgeführt.
Die Stammtischabende waren überwiegend gut besucht, insbesondere dann, wenn zu einem besonderen Anlaß eingeladen wurde. Erinnert sei an die Weinprobe, den Bockbierabend, den Kameradschaftsabend, an die Versammlung im September, auf der die neuen Schlipse und der HANSA-Bierkrug vorgestellt wurden, an das Freimarktsrudern mit anschließdem Aalessen, an die Kranzniederlegung zu Ehren unserer verstorbenen Clubmitglieder, an den Adventsstammtisch mit dem Adventsschmaus (Entenbrust) und Video-Filmen von den Barkenfahrten sowie an die traditionelle Feuerzangenbowle Ende Dezember 1996, auf der es wieder "reichlich" gab.
Fazit :Das war das Jahr 1996, rückblickend betrachtet leider auch wieder viel zu schnell vergangen. Alle haben miteinander viele sportliche und gesellige Stunden verbracht. Dies alles steht und fällt natürlich mit der Teilnahme an den gebotenen Aktivitäten. Alle haben toll mitgemacht, weiter so für Saison 1997! Mit diesen Worten endete der Jahresbericht.
Gerd Rau, genannt Ede, nahm die Entlastung des Leiters der Altherren vor, die einstimmig erfolgte und leitete dann sogleich die Neuwahl ein. Er schlug der Versammlung wiederum John Thoms als Leiter vor, die Wahl erfolgte einstimmig und John nahm die Wahl an. Er bedankte sich auf gebührende Art und Weise bei den Wählern, stellte das Programm für 1997 vor und rief zur Kollekte für die übers Jahr entstehenden Aufwendungen auf. Die offizielle Sitzung wurde beendet und es ging zum gemütlichen Teil über. Es war wieder nett!
John Thoms