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Bremer Ruder-Club "Hansa" (1879/83) e.V. |
Daß hier eigentlich alles ganz anders ist, hatte Holger ja im ersten Bericht hinlänglich beschrieben.
Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten:
- Baden im Rudergewässer
In Bremen gibt es Menschen, die haben keine Probleme damit, in die Weser zu springen. Auch hier gibt es genügend, die am Strand des Kalang Rivers baden. Ich müßte beides nicht haben.
- Sightseeing vom Fluß aus
Als ich den Geylang River (mehr ein Kanal) entlangruderte, dachte ich, einiges ist wie in Bremen. Es gibt hier Uferbefestigungen, Baustellen, Tidenhub (bis zu 2,50 m) und sogar ein Stadion direkt am Wasser.
Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Beim zweiten Mal hier auf Wasser bekam ich sogar recht schnell ein Gefühl, das ich vorher nicht kannte: Nichts wie runter, sonst ist das letzte Stück Hirn auch noch weggebrannt. Zum Glück erblickte ich Holger mit Jannes am Strand, daß er mir mit dem Boot helfen konnte. Wir sind hier nämlich ziemlich auf uns allein gestellt. Großartig Hilfe von anderen Vereinsmitgliedern kommt nicht, kann nicht kommen, weil es gar nicht so viele Leute hier gibt. Am Sonntag vor Weihnachten waren wir zu viert, von denen der eine gegen 13 Uhr schon etwas drängelte, weil er das Bootshaus abschließen wollte. Das hatte mit Sicherheit nichts damit zu tun, daß er noch Weihnachtseinkäufe tätigen mußte, denn die können hier jeden Tag bis 21 oder 22 Uhr erledigt werden. Es liegt wohl eher daran, daß ab 10 Uhr oder früher gerudert wird, danach kippt man den selbst mitgebrachten Liter Wasser in sich hinein, und dann geht's ab nach Hause. Das gesamte Drumherum fehlt halt.
Aber Holger und ich bleiben trotzdem dabei, weil wir diesen Sport einfach brauchen, um unsere Speckrollen zu straffen und nicht nach drei Jahren wie dick gefüllte Frühlingsrollen zurückzukehren.
Fortsetzung folgt
Britta Rosig
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